Scheele zu Agrarminister-Rat: Verunreinigungen mit GVO unbedingt verhindern

GVO-Verordnung muss noch durch dänische Ratspräsidentschaft finalisiert werden

Wien (SK) "Die EU-Landwirtschaftsminister beraten heute über die Zulassung genetisch veränderter Lebens- und Futtermittel sowie über deren Kennzeichnung. Als GVO-Berichterstatterin des Europäischen Parlaments ist es mir ein besonderes Anliegen, dass die Landwirtschaftsminister zu einer Lösung finden, die die Forderungen des Europaparlaments berücksichtigt. Klar ist auch: Wir brauchen ein rasches Ergebnis - noch unter der dänischen Präsidentschaft", erklärte die GVO-Berichterstatterin Karin Scheele Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Von zentraler Bedeutung sei die Frage der Verunreinigungen mit genetisch veränderten Organismen. "Hier brauchen wir konkrete Maßnahmen, die derartige Verunreinigungen verhindern." ****

Wichtig sei auch der Aspekt, ab welchem Schwellenwert GVO zu einer Kennzeichnung von Lebens- und Futtermitteln führen, stellte Scheele klar. Als "hot issue" bezeichnete Karin Scheele das geplante Zulassungsverfahren, das die Europäische Kommission bei der Europäischen Lebensmittelbehörde ansiedeln möchte.

Im Sinne des Europaparlament sei ein adäquates Verhältnis der geplanten Verordnung mit der Freisetzungsrichtlinie 2001/18 anzustreben. "Für mich ist es nicht sinnvoll, die Freisetzungsrichtlinie, die erst im Jahr 2001 beschlossen wurde, auszuhebeln", schloss Scheele. (Schluss) ns/mp

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