Sacher: Terrassen der Wachau müssen als typische Landschaftsform wieder hergestellt werden

Noch wichtiger: Wirtschaftspolitische Förderungsprogramme für Wachau

St. Pölten (SPI) - Die Hochwasserkatastrophe im heurigen Sommer hat auch die für die Wachau typische Terrassenlandschaft schwer geschädigt. Die Sanierung wird Gesamtkosten in der Höhe von rund 2,8 Millionen Euro verursachen, die NÖ Landesregierung hat nun Landesmittel in der Höhe von 571.000 Euro bewilligt. "Im Jahr 2000 wurde die Wachau von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Gerade die nun so schwer geschädigten Steinmauerterrassen sind das Wahrzeichen dieser einzigartigen Kulturlandschaft. Es ist unsere Pflicht, alles in unserer Macht Stehende für den Wiederaufbau und den Erhalt dieses Symbols der Wachau zu tun", unterstreicht der Kremser SP-Mandatar Klubobmann LAbg. Ewald Sacher die Bedeutung dieser Unterstützung.****

Ebenso wichtig ist aber ein wirtschaftspolitisches Förderprogramm für die Wachaugemeinden insgesamt. "Es gibt immer weniger Gewerbebetriebe, Arbeitsplätze sind rar und viele Gemeinden haben auch mit einem Bevölkerungsminus bei der letzten Volkszählung zu kämpfen. Unser Weltkulturerbe Wachau ist wichtig, wir müssen aber auch alles daran setzen, dass die Wachau nicht zum reinen ‚Landschaftsmuseum' wird. Die touristische Schiene ist eine wichtige, eine zweite muss aber Beschäftigung in Gewerbebetrieben sein. Hier müssen besonders auch LEADER-Projekte der EU ansetzen, um wieder neue Betriebe und Arbeitsplätze in die Region zu bekommen, damit unsere jungen Leute hier sowohl gut leben, als auch arbeiten können und nicht auspendeln müssen", so Sacher.
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