ÖH Uni Wien rüstet sich für Gründungskonvent

Das Gremium soll einen demokratischen Gegenpol zum undemokratischen Gesetz bieten

Wien (OTS) - Die VertreterInnen der ÖH Uni Wien werden im morgen erstmals tagenden Gründungskonvent ein Höchstmass an Mitbestimmung einfordern. Sowohl bei der Abhaltung des Konvents als auch in der aus ihm entstehenden "neuen Universität" müssen alle Beteiligten eingebunden werden.

"Das Universitätsgesetz ist bereits undemokratisch genug, sowohl was seine Entstehung als auch den Inhalt betrifft", erklärt Iris Hoheneder vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Wichtige Gremien wie Fakultätskollegien oder Studienkommissionen sind darin nicht mehr verankert. Dabei hat gerade die Erstellung der neuen Studienpläne gezeigt, wie wichtig diese Gremien und die studentische Mitbestimmung darin sind", meint die Studierendenvertreterin.

"Es ist daher wichtig, dass der Gründungskonvent transparent arbeitet und alle Angehörigen der Universität einbindet sowie alle Möglichkeiten ausschöpft, um die universitäre Demokratie auch für die Zukunft zu sichern. Des weiteren erwarten wir uns vom Gründungskonvent eine deutliche Kritik an der Ausgliederung der medizinischen Fakultät", so Hoheneder abschließend.

Der Gründungskonvent besteht aus sieben ProfessorInnen, zwei MittelbauerInnen, einem/einer allgemein Bediensteten und zwei Studierenden. Er ist für die Umsetzung des Universitätsgesetzes 2002 verantwortlich. Neben den zwei entsendeten VertreterInnen im Konvent hat der Vorsitz der ÖH Uni Wien, vertreten durch Iris Hoheneder, eine beratende Stimme.

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