VP-Wien: Kauf der Waagner-Biro-Gründe eine einzige Fehlinvestition!

Zentrale der MA 48 bleibt doch am Einsiedlerplatz!

Wien (ÖVP-Klub): Im heutigen Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr wurde den Wiener VP-Abgeordneten GR Mag. Alexander Neuhuber, Mag. Wolfgang Gerstl und Robert Parzer ein Bericht zu einem Antrag vorgelegt, der eine langgehegte Befürchtung der Volkspartei bestätigt hat: Der 35 Millionen Euro-Kauf der Waagner-Biro-Gründe im Jahr 2001 durch die Gemeinde Wien war eine absolute Fehlinvestition! "Die Waagner-Biro-Gründe in Hirschstetten wurden wie es immer hieß für eine neue Zentrale der MA 48 gekauft. Heute mussten wir aber erfahren, dass die MA 48 gar nicht daran denkt, ihre Zentrale am Einsiedlerplatz aufzugeben. "Der Standort werde benötigt um den Süden Wiens im Winter betreuen zu können", so einer der Experten. "Wurde etwa das Faktum, das Hirschstetten nördlich der Donau liegt erst jetzt bekannt" vermerkte GR Neuhuber süffisant. Somit hat die Stadt Wien 35 Millionen Euro (über eine halbe Milliarde Schilling) in den Sand gesetzt! Gratulation Herr Bürgermeister!" kritisierten heute die Wiener VP-Gemeinderäte.****

Gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode erfolgte 2001 durch die Stadt Wien ein Grundstücksankauf zur Schaffung einer neuen MA 48-Zentrale in Hirschstetten. Zielsetzung dieser Transaktion war es, den zunehmenden Raumbedarf der MA 48 durch die Errichtung eines neuen Betriebsgeländes zu decken. Gerstl wunderte sich schon damals über diesen Kauf: "Weshalb kaufte die Stadt Wien ein 140.000 m2 großes Grundstück, wenn sie selbst über Grundreserven von rund 6 Millionen Quadratmeter verfügt?" Doch die Einwände wurden seitens der SP-Stadtregierung einfach ignoriert, "denn die MA 48 braucht die Gründe dringend", so der SPÖ-Gemeinderat Stürzenbecher damals.

Nunmehr, nachdem fast eineinhalb Jahre ins Land gezogen sind und die Waagner-Biro-Gründe brach liegen, teilte die MA 48 mit, dass sie keineswegs gewillt sei ihren Standort am Einsiedlerplatz zu verlassen. Man denke nur daran, ein "Verwaltungsgebäude" und "vielleicht eine Waschanlage" dort zu errichten. "Der ganze Kauf war somit sinnlos! 35 Millionen Euro wurden von der sozialistischen Rathausregierung verprasst! Wie wollen Sie das den Wiener Bürgerinnen und Bürgern erklären, Herr Bürgermeister!", fragten Neuhuber, Parzer und Gerstl abschließend.(Schluss)

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