Jost: Rücktritt wäre vollkommen falsch

Niederlage in Kärnten eine "einmalige Mahnung" und keine endgültige Absage

Klagenfurt.- 25-11-02.- "Für die große Familie der Kärntner FPÖ ist es undenkbar, dass Dr. Jörg Haider als Landeshauptmann zurücktritt. Seine entsprechende Ankündigung ist auch ein Zeichen von Größe. Es spricht für ihn, wenn er nach einer solchen Wahlniederlage auch seine eigene Person in Frage stellt. Doch der Rücktritt wäre der vollkommen falsche Schritt", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten LAbg. Siegfried Jost.

Denn die vielen Reaktionen zeigen eines. Viele jener Wählerinnen und Wähler, die diesmal zur ÖVP abwanderten, sind für Jörg Haider und die FPÖ nicht verloren, sondern sie wollten ihm und der Partei eine Ohrfeige erteilen. Diese habe den Charakter einer einmaligen Mahnung und darf nicht als endgültige Absage an Haider und FPÖ gewertet werden. Die bessere Weg wäre, wenn die FPÖ vor ihren Wählern Fehler eingesteht, die richtigen Schlüsse daraus zieht und ihre Politik in einem anderen dem Ernst der Zeit entsprechenden Stil vertritt.

Jost drückte abschließend seine Hoffnung aus, dass die Appelle der Vorstandsmitglieder an Jörg Haider zu bleiben heute abend ernst nimmt und so schnell wie möglich mit der "größten Wählerrückgewinnungs-aktion von Österreich" beginnt.

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