ORF-Premiere für Politthriller "Spital in Angst" am 27. November:

Dramatische Geiselnahme durch afrikanische Rebellen

Am Mittwoch, dem 27. November, zeigt ORF 1 um 23.35 Uhr erstmals einen packenden und zugleich ungewöhnlichen europäischen Politthriller, der als Koproduktion von SF DRS, ZDF und ORF hergestellt wurde: Der 2001 gedrehte Film "Spital in Angst" des Schweizer Regisseurs Michael Steiner ("Nacht der Gaukler") bietet Action und Hochspannung, wie man sie sonst nur aus Hollywoodfilmen kennt. Eine Geiselnahme in einer Berner Klinik hält die Polizei, Bundesrat und Öffentlichkeit in Atem. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Ärztin Katrin Staub, die in die Gewalt von afrikanischen Terroristen gerät und - hin- und hergerissen zwischen Moral und hippokratischem Eid - in einen Gewissenskonflikt schlittert. An der Seite von Sabina Schneebeli sind in dieser schweizerisch-deutsch-österreichischen TV-Produktion unter anderem Jonathan Kinsler, Stefan Gubser, Götz Burger und Mathias Gnädinger zu sehen.

Zum Inhalt
Die Berner Aareklinik wird von einer afrikanischen Rebellengruppe überfallen, das Personal und die Patienten eines ganzes Stockwerks als Geiseln genommen. Unter ihnen befindet sich auch der ehemalige Diktator von Kenyasa, Tarek Benin, der gerade im künstlichen Tiefschlaf liegt und auf eine lebensrettende Operation wartet. Das Ziel der Geiselnehmer ist eindeutig: Sie wollen die Ärzte des Spitals so lange an der Operation hindern, bis die Schweizer Banken jene Gelder freigeben, die der gestürzte Despot seinem Volk während seiner Gewaltherrschaft abgezwungen und seither auf eidgenössischen Bankkonten deponiert hat. Da der 73-jährige Benin nur noch sechs Stunden zu leben hat, bleibt den Behörden nicht mehr viel Zeit, die finale Entscheidung zu treffen: nachgeben, verhandeln oder stürmen? Während die Polizei das Spital umstellt und die Regierung mit den Terroristen verhandelt, gerät die junge und selbstlose Ärztin Katrin Staub (Sabina Schneebeli) in einen inneren Konflikt. Ihr Berufsethos wird in den Auseinandersetzungen mit dem unberechenbaren Anführer der Geiselnehmer, General Ben Nagib (Jonathan Kinsler), sowie ihrem patriarchalischen Vorgesetzten Professor Portmann (Götz Burger) auf eine harte Probe gestellt. Dabei tritt auch ein persönliches Trauma zu Tage, das in der Vergangenheit der Auslöser für Karins Helfersyndrom war und mit dem sie heute in ihrem Berufsalltag sichtlich zu kämpfen hat. Und obwohl sie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um in dieser Extremsituation Leben zu retten, und es sogar schafft, das Vertrauen Nagibs mühsam zu erwerben, kommt es zum Fiasko.

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