SJÖ: SPÖ muss Oppositionsrolle übernehmen

Kollross: Sozialdemokratische Inhalte dürfen nicht Opfer des Machtkalküls werden

Wien (OTS) - Die ÖVP war maßgeblich an der Politik des Sozialabbaus der letzten drei Jahre beteiligt. Für Andreas Kollross, Vorsitzender der SJÖ (Sozialistische Jugend Österreich) gibt es aufgrund des Wahlergebnisses nur eine glaubwürdige Option für die SPÖ - den Gang in die Opposition. "Die SPÖ darf nicht zum Steigbügelhalter für den Regierungskurs Schüssels werden. Damit würde die Sozialdemokratie ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der WählerInnen einbüßen", so Kollross.

Der neue Kurs der SPÖ in Opposition zu Blau-Schwarz hat sich ganz klar gegen die Machtpolitik der Regierung positioniert. Kollross kann dem Griff zur Macht um jeden Preis nichts abgewinnen: "Die SPÖ hat klar herausgestrichen, was sie programmatisch von der ÖVP unterscheidet. Nun dürfen sozialdemokratische Inhalte nicht Opfer des Machtkalküls werden. So viel politisches Selbstverständnis muss in der SPÖ vorhanden sein."

Das Nein zu den Abfangjägern, Studiengebühren, Ambulanzgebühren oder der Unfallrentenbesteuerung ist ohne Zweifel ein ganz klares Nein zu einer ÖVP.

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