SPÖ-Wahlabschluss: Häupl 2 - "Wer wenn nicht er, nämlich Alfred Gusenbauer!"

Harsche Kritik des Wiener Bürgermeisters an der Außenministerin

Wien (SPW) Beim SPÖ-Wahlkampfabschluss im Gasometer am Freitag sagte der Wiener Bürgermeister und stv. SPÖ-Parteivorsitzende Michael Häupl, dass er verstehen könne, wenn die Kärntner FPÖ den Wiener Spitzenkandidaten Wolfgang Petritsch angreifen würde: "Die Kärntner FPÖ hört Slowene und reflexartig beißt sie". In der Verhaltensforschung nenne man diese Art der Reaktion Pawlowschen Reflex, erläuterte Häupl. Was er hingegen absolut nicht verstehen könne, so Häupl weiter, sei, dass die amtierende österreichische Außenministerin in Zusammenhang mit Wolfgang Petritsch vor einer Balkanisierung der österreichischen Außenpolitik warne: Das zu einer Zeit, in der die UNO Petritsch für seine friedens- und wirtschaftsstiftende Mission am Balkan ehre. Dazu äußerte Häupl harsche Kritik: "Das war schäbig, Frau Außenministerin!" ****

Häupl führte an, dass Bundeskanzler Schüssel geäußert habe, dieser könne sich vorstellen eine Koalition mit den "Restknittelfeldern" fortzuführen. Dies sei eine Bedrohung des österreichischen Volkes, der österreichischen ArbeitnehmerInnen und der österreichischen Wirtschaft, stellte Häupl fest: "Schüssel und die Knittelfelder? Nein, dankeschön!"

Die ÖsterreicherInnen hätten zweifelsohne genug von dieser Regierung, so Häupl: "Unserem Heimatland ist von dieser Regierung genug angetan worden. Genug, sodass wir von dieser Regierung genug haben!" Am Sonntag hätten die Menschen die Gelegenheit Fragen zu beantworten und sich zu wehren, so Häupl. Es gehe um Fragen der Kulturpolitik, der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts, führte der stv. SPÖ-Parteivorsitzende an. Die ÖsterricherInnen seien
von der blau-schwarzen Regierung genug belogen worden.

Dem gegenüber gebe es einen, der Österreich nicht belogen habe, sagte Häupl. "Wer will den Arbeitsmarkt in Ordnung bringen? Wer will die Arbeitslosigkeit senken? Wer will die Wirtschaft wieder zum Blühen bringen? Wer will den Lebensabend des PensionistInnen sichern? Wer will das hohe Niveau der Bildung und der Gesundheitsversorgung wieder herstellen und für jeden leistbar machen? Wer, wenn nicht er, nämlich Alfred Gusenbauer!", schloss Häupl vom Wahlsieg der SPÖ am kommenden Sonntag überzeugt. (Schluss) ck

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