SPÖ-Wahlkampfabschluss: Weinzierl - die SPÖ muss Erste werden

Prominente unterstützen Alfred Gusenbauer

Wien (SK) Mehr als 3.000 Menschen waren zur Abschlussveranstaltung der SPÖ in die Gasometer gekommen. Bevor SPÖ-Kanzlerkandidat Alfred Gusenbauer die Bühne betrat, meldete sich drei prominenten Unterstützerinnnen Gusenbauers zu Wort: die Historikerin Erika Weinzierl, Österreichs schnellste Frau Steffi Graf und die Schauspielerin Andrea Eckart. "Die SPÖ muss am Sonntag Erste werden", gab Weinzierl ihrer Hoffnung unter großem Applaus Ausdruck. ****

Mehr als 30 Jahre sei sie Mitglied der ÖVP gewesen, sagte die Historikerin bei der SPÖ-Abschlussveranstaltung. Doch 1995, als ÖVP-Obmann Schüssel erstmals eine Koalition mit der Haider-FPÖ versuchte, sei sie aus der Partei ausgetreten. Seitdem gehöre sie keiner Partei mehr an, wähle aber immer die SPÖ. "Ich bin fest überzeugt, dass die schwarz-blaue Regierung im Interesse der Menschen nicht mehr weitergehen darf", so Weinzierl.

Andrea Eckart sagte, dass es Österreich bitter notwendig hat, dass der nächste Bundeskanzler Alfred Gusenbauer heißt. Steffi Graf erklärte zu ihrem Engagement für Gusenbauer und die SPÖ, dass auch Sportler gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollen. "Die schwarz-blaue Regierung war einfach nicht erfolgreich, sie hat viele Schulden gemacht und viele Menschen benachteiligt. Ich hoffe, dass Alfred Gusenbauer am Sonntag gewinnt", so Graf.

Dieser Meinung war auch Alfons Haider, der als Moderator durch den Abend führte, da ihm seine Großmutter kürzlich sagte, dass Gusenbauer gewinnen wird. "Und meine Großmutter hat immer recht." (Schluss) ns

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