Pröll: Wenn Volkspartei gewinnt, gewinnt Österreich

Auf Bundeskanzler-Sessel kein Platz für Anfänger, nur für Meister - Schüssel ist Meister

Vösendorf, 22. November 2002 (ÖVP-PD) "Wir haben alle in den letzten Wochen hart gearbeitet, haben versucht zu argumentieren, zu überzeugen und den Österreicherinnen und Österreichern nochmal vor Augen zu führen, worum es geht. Ich habe das Gefühl, hier in diesem Raum ist der Wille zum Sieg. Der Wille allein genügt aber nicht. Wir haben die Aufgabe, in den kommenden 48 Stunden dafür zu sorgen, dass der Wille zum Sieg ein Sieg wird und zwar nicht Wolfgang Schüssel zuliebe, sondern Österreich zuliebe. Ich bitte Sie alle, noch weiter zu überzeugen. Wenn die Volkspartei gewonnen hat, hat auch Österreich gewonnen", sagte heute, Freitag, der niederösterreichische Landeshauptmann und ÖVP-Landesparteiobmann Dr. Erwin Pröll beim ÖVP-Wahlabschluss in der "Pyramide" in Vösendorf. ****

"Wir sind es Wolfgang Schüssel schuldig, diese Arbeit fortzuführen, dass wir das Feld, das er aufgebaut hat, auch weiter fortführen können und am Sonntag sagen können, die Arbeit hat sich ausgezahlt", so Pröll. Der Punkt, um den es gehe, sei schlicht und einfach der: "Wolfgang Schüssel muss Bundeskanzler bleiben! Ich sage das nicht, weil Schüssel so ein netter Kerl ist, sondern vor allem deswegen, weil diese Republik und wir auf die Politik von Wolfgang Schüssel nicht verzichten können."

Die EU-Erweiterung, die kurz bevorstehe, sei eine Chance. "Wir haben die Chance, Erweiterungsgewinner Nummer eins zu werden. Dafür brauchen wir aber Erfahrung und Europapolitiker, die genau wissen, worauf es ankommt. Ich warne vor einem rot-grünen Desaster a la Deutschland", so Pröll. Die Zukunft dieser Republik könne nicht sein, "dass wir um jeden Kilometer Autobahn kämpfen müssen". Mit neidischen Augen blicke man mittlerweile von Deutschland in Richtung Österreich. "Die Entscheidung haben wir in 48 Stunden zu treffen. Jedem, dem diese Republik am Herzen liegt, für den gibt es nur eine Entscheidung, nämlich Wolfgang Schüssel", betonte der niederösterreichische Landeshauptmann.

In der Finanzpolitik dürfe es kein Zurück zur Schuldenpolitik geben. "Das, was wir heute falsch machen", betreffe die Republik noch in zehn Jahren. "An der Schuldenpolitik Kreiskys zehren wir noch heute. Das Wirtschaftsklima wir rau und wen es rauer wird, braucht man Profis. Wer Betriebe schröpft, der köpft den Arbeitsmarkt. Unser Ziel ist, dass jeder das bekommt, was er braut. Dafür brauchen wir Leistungsträger und keine Sozialromantiker. Die Sozialisten haben in den vergangenen Wochen versucht, sich als große Sozialpolitiker zu profilieren. Ich sage nur: Der Familienlastenausgleichsfonds darf nicht halbiert werden und Wohnbauförderung darf auch nicht beiseite gelassen werden. Das geht mit uns nicht!"

"Auf einen einfachen Nenner gebracht: Wir leben in einer Zeit, die nichts verzeiht, schon gar nicht Experimente, da wechselt man nicht von Sicherheit auf Risiko oder von Profis zu Anfängern. Auf dem Sessel des Bundeskanzlers ist kein Platz für Anfänger, sondern Platz für Meister und wir haben den Meister mit Wolfgang Schüssel. Wolfgang Schüssel mit Regierungserfahrung, nervenstark und krisenfest. Tausende und abertausende Menschen hoffen auf dich. Wir werden weiter mit Dir als Kanzler positiv arbeiten. Du kannst dich auf uns verlassen."

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