ÖVP AN GLAWISCHNIG: WER IM GLASHAUS SITZT, SOLL NICHT MIT STEINEN WERFEN

ÖVP stimmte für Grünen Antrag, Grüne selbst blieben der Abstimmung fern

Brüssel, 22. November 2002 (ÖVP-PD) Die Kritik der Grünen Umweltsprecherin Glawischnig am Abstimmungsverhalten der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament geht nicht nur absolut ins Leere, weil nachweislich kein ÖVP Abgeordneter für den Gentechnik-Bericht gestimmt hat. ****

Glawischnigs Kritik bietet auch Gelegenheit auf ein für die Grünen absolut peinliches Detail der gestrigen Abstimmung zum Gentechnik-Bericht aufmerksam zu machen: Während die ÖVP Abgeordneten FÜR einen Grünen Änderungsantrag gestimmt haben, der das Gentechnikmoratorium verteidigte, blieben die beiden österreichischen Grünabgeordneten Echerer und Voggenhuber der Abstimmung über diesen eigenen Antrag fern.

Außerdem habe auch die SPÖ-Spitzenfunktionäre im Europaparlament, Hannes Swoboda und Hans-Peter Martin gegen den Grünen Antrag gestimmt, womit sie sich in guter Gesellschaft mit der FPÖ-Delegationsleiterin Daniela Raschhofer und dem FP-Umweltsprechers Hans Kronberger befanden.

Auch bei der Endabstimmung über den Gesamtbericht hat kein ÖVP-Europa-Parlamentarier die konsequente Linie der ÖVP in Sachen Gentechnik verlassen und für den Bericht gestimmt - im Gegensatz zu Hannes Swoboda und den FPÖ-Abgeordneten.

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, Frau Glawischnig! Ihre eigenen Abgeordneten blieben der Abstimmung überhaupt fern und Vertreter des liebsten Grün-Koalitionspartners SPÖ stimmten für eine Aufhebung des Moratoriums.

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