Bereicherung für das Vorarlberger Sozialnetz

LH Sausgruber gratulierte zur Eröffnung des Sozialzentrums Hohenems

Hohenems (VLK) – "Mit dem neuen Sozialzentrum Hohenems, das
von der Firma SeneCura geführt wird, fügt sich ein weiteres Element in das gut ausgebaute Vorarlberger Sozialnetz." Das
betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Freitag,
beim Festakt zur offiziellen Eröffnung. Das moderne Zentrum
vereint das Altenwohnheim, den Krankenpflegeverein, den
mobilen Hilfsdienst und die Kinderspielgruppe "Ringareia"
unter einem Dach. ****

Sausgruber unterstrich in seinen Grußworten die hohe
soziale Gesinnung, von der Vorarlberg geprägt ist. Private
und kirchliche Institutionen, Gemeinden und das Land haben
gemeinsam eine hervorragende Betreuungsstruktur aus
wohnortnahen ambulanten Diensten, Einrichtungen für
Menschen mit Behinderung, Alters- und Pflegeheimen sowie Ausbildungsstätten für qualifizierte Betreuungskräfte
aufgebaut. Sausgruber: "Unser Ziel muss es sein, in
Zusammenarbeit mit Gemeinden, privaten Trägern und
ehrenamtlichen Helfern den hohen Standard dieses
Vorarlberger Sozial- und Gesundheitssystems zu erhalten."

Der Landeshauptmann bekräftigte ein wichtiges
sozialpolitisches Ziel des Landes: "Ambulant vor stationär!
Alte und pflegebedürftige Menschen sollen so lange wie
möglich zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung betreut
werden können." Besondere Bedeutung komme daher der bedarfsgerechten Planung, Gestaltung und Vernetzung aller
Dienste auf Gemeindeebene – also wohnortnah – zu. Jeder
dritte Euro aus dem Landesbudget fließt in Ausgaben für Krankenanstalten, Sozialhilfe, Behindertenhilfe und
Pflegesicherung. "Wir verfügen in Vorarlberg über eine Gesundheitsfürsorge und ein soziales Netz, das im In- und
Ausland – so auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO -
als vorbildlich bezeichnet wird. Mit der Anpassung der
Sozialgesetze und mit der Schaffung eines Sozialfonds
gemeinsam mit den Gemeinden sind zudem wichtige Akzente für
die Zukunft gesetzt worden", so Sausgruber.

Die Gesamtkosten des Sozialzentrums Hohenems betragen
mehr als vier Millionen Euro, etwa die Hälfte davon kommt
vom Land.
(gw/wp/dig,nvl)

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