FSG-Gewinne bei Gewerkschaftswahlen deutliches Zeichen für starke ländliche Infrastruktur

Bösch gratuliert den FSG-Vertretern zu den deutlichen Zugewinnen bei den Gewerkschaftswahlen

Wien (SK) Bei der Wahl der Post, der Postbusse, der Telekom und der Mobilkom am 18. November konnte die FSG deutlich zulegen. Insbesondere bei den Postbussen haben die Sozialdemokratischen Gewerkschafter mit einem Plus von 16,6 Prozent einen Erdrutschsieg eingefahren. "Die Mitarbeiter bei der Post und bei den Postbussen wissen, wie wichtig es ist, im ländlichen Raum über eine starke Infrastruktur zu verfügen", so der sozialdemokratische EU-Abgeordneter Herbert Bösch. "Die Bundesregierung hat mit der Genehmigung der Schließung von Postämtern und der Gefährdung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Privatisierung der Postbusse leider genau das Falsche getan", kritisiert Bösch. ****

Gespräche mit Mitarbeitern bei Betriebsbesuchen von Herbert Bösch bei den Vorarlberger Post- und Postbusbediensteten zeigten den Unmut der Mitarbeiter über die Privatisierung der Postbusse und der Schließung von Postämtern in Vorarlberg. Die Situation in anderen Ländern der EU wurde ebenfalls beleuchtet.

"Einerseits werden durch diese Maßnahmen die Arbeitsplätze der Bediensteten gefährdet. Andererseits werden damit aber auch Betriebe im ländlichen Raum in Mitleidenschaft gezogen", so Bösch. Der SPÖ-EU-Abgeordnete fordert die Bundes- und Landesregierung daher auf, Konsequenzen aus den "beeindruckenden Wahlergebnissen der Gewerkschaft" zu ziehen: "Es sind nun rasch Gegenmaßnahmen notwendig, um die Attraktivität der ländlichen Gebiete aufrechtzuerhalten", bemerkt Bösch abschließend. (Schluss) ml/mp/mm

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