Weltcup-Abfahrt "K70": Land hält Zusagen ein

Ball liegt wie bei "Therme neu" bei Bad Kleinkirchheim

Klagenfurt (LPD) - Scharf zurückgewiesen haben heute Landeshauptmann Jörg Haider und Finanzreferent LHStv. Karl Pfeifenberger Aussagen der Gemeinde Bad Kleinkirchheim, das Land lasse sie bezüglich Neubau Abfahrtsstrecke "K70" und Modernisierung der Therme im Regen stehen und halte zugesagte Unterstützungen nicht ein. Viel mehr, so Haider und Pfeifenberger, sei es umgekehrt. Von Landeseite aus sei in beiden Fällen alles klar. Der Ball liege bei der Gemeinde Bad Kleinkirchheim selbst, die sich zu wenig um die Angelegenheiten kümmere.

In einem an die Gemeinde gerichteten Schreiben hat Pfeifenberger alle Zusagen präzise aufgelistet: 3,3 Millionen Euro Sonderbedarfszuweisung als Direktzuschuss an Bad Kleinkirchheim, Beschluss der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen über eine Teilfinanzierung in Höhe von ebenfalls 3,3 Millionen Euro sowie Zusage von Sportlandesrat Gerhard Dörfler über eine Teilfinanzierung von Bund und Sportreferat in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Für weitere 3,3 Millionen Euro aus Gemeindemitteln des Landes liege das Verhandlungsmandat dafür bei der Gemeinde Bad Kleinkirchheim selbst. Offen seien noch die Zusagen vom Österreichischen und dem Internationalen Schiverband (ÖSV und FIS) für die Austragung einer Schi-Weltcup-Abfahrt der Herrn in den Jahren 2004, 2005 und 2006.

Wie Haider und Pfeifenberger betonen, wären die Aufträge zum Ausbau der "K70" bereits vergabereif, hätten sich alle Verantwortungsträger aus Politik, Sport und Wirtschaft in so kurzer Zeit bemüht, ihre Zusagen zu machen wie das Land Kärnten. Gleiches gelte für das Projekt "Therme neu". Hier sei alles klar und neu Studien dazu nicht notwendig.
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