Walch: Haupt eindeutiger Sieger der ORF-Elefantenrunde

Wien, 2002-11-22 (fpd) - Herbert Haupt ist für Bundesobmann-Stellvertreter Max Walch "eindeutiger Sieger der gestrigen ORF-Elefantenrunde." *****

"Gusenbauer, Schüssel und ein konzeptloser Van der Bellen springen nun offensichtlich auf den freiheitlichen Zug in Sachen Pensionsgleichstellung auf. Plötzlich wollen sie alle vor der Wahl das Pensionssystem für die Zukunft sichern", so Walch. Beschämend sei, "daß Gusenbauer nicht weiß, daß in Österreich das normale Pensionsantrittsalter bei Männer das 65. Lebensjahr ist und Frauen mit 60 in Pension gehen. Immerhin wurde dies von der rotschwarzen Koalition beschlossen und Gusenbauer gehörte bereits damals dem Parlament an." Die Freiheitlichen seien, betonte der Bundesobmann-Stellvertreter, "gegen jede Erhöhung des Frühpensionsalters und stehen für eine Angleichung der Pensionssysteme in Österreich." Einzig die Ausführungen von Sozialminister Herbert Haupt waren rechtlich fundiert. "Nur seine Vorschläge sichern die Pensionen in unserem Land", so Walch.

Einen Schwenk in Sachen Verwaltungsreform ortet Walch bei SP-Vorsitzenden Gusenbauer. "Gilt das heute auch noch, Herr Gusenbauer? Immerhin hat uns die Vergangenheit gelehrt, daß heute nicht mehr gilt, was Sie am Vortag gesagt haben", verwies der FPÖ-Vizeobmann auf den bisherigen Zick-Zack-Kurs Gusenbauers.

Völlig ins Leere ging auch die Kritik des SP-Vorsitzenden an Herbert Haupt bezüglich der hohen Medikamentenkosten. "Gusenbauer hat hier zu Recht auf ein Problem aufmerksam gemacht, zuständig sind jedoch die SP-Obmänner in den Krankenanstalten. Sie sind nicht bereit, die Kosten neu zu verhandeln und die Preise zu reduzieren", kritisierte Walch.

"Das derzeitige Waffengesetz ist ausreichend und bedarf keiner Änderung." Die Freiheitlichen sind gegen eine Anlaßgesetzgebung, betonte der Oö. FPÖ-Spitzenkandidat.

Die Freiheitlichen haben als Reformmotor vieles zu Gunsten der Österreicherinnen und Österreicher umgesetzt, nannte Walch als Beispiele das Kindergeld, die Abfertigung für alle, die Angleichung der Arbeiter an die Angestellten und die Behindertenmilliarde.

"Es ist klar: Wer gegen Drogenfreigabe, für strengere Einwanderungsbestimmungen, gegen eine EU-Osterweiterung ohne Wenn und Aber, gegen das Ausländerwahlrecht, für eine Steuerentlastung, für 1.000 Euro Mindestlohn und für eine Gleichstellung der Pensionssysteme ist, wählt am Sonntag die Freiheitlichen", betonte Walch abschließend. (Schluß)

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