ÖAAB-GAJDOSIK: Den Sozialdemokraten sind die Argumente ausgegangen!

Wien, 22.11.2002: Der Wiener Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer Alfred GAJDOSIK kritisierte heute die Phrasendrescherei der Wiener Sozialdemokraten am Ende dieses Wahlkampfes. Die nun zu Tage tretende sachpolitische Schwäche der Sozialdemokratie ist in seinen Augen ausgesprochen bedenklich. "Anscheinend sind Herrn Häupl die sachpolitischen Argumente abhanden gekommen. Anders lässt sich meiner Auffassung nach die inhaltliche Leere der Wiener Genossen nicht erklären. Es ist traurig zu erkennen, dass die SPÖ außer lautem Geschrei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nichts mehr zu bieten hat," bedauerte der Wiener AK Vizepräsident.****

Die Argumentation der Sozialdemokraten steht seiner Auffassung nach in krassem Widerspruch zu ihrem politischen Handeln. "Der Wiener Bürgermeister fordert großmächtig Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Faktum ist aber, dass diese bereits eingeleitet worden sind und die Bundesregierung unter ihrem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel heuer zusammen mit den Sozialpartnern ein Konjunkturpaket ausgehandelt hat. Die Kritik des Wiener Bürgermeisters ist deswegen scheinheilig," kritisierte der AK-Vizepräsident.

Die Arbeit dieser Bundesregierung unter Wolfgang Schüssel bewertete der AK-Vizepräsident sehr positiv. Seiner Auffassung nach sei dieses Land in den letzten zweieinhalb Jahren sozial- und wirtschaftspolitisch vorangekommen. Ein Umstand der sich auch auf den Urnengang auswirken wird "Der Weg den Österreich in den letzten beiden Jahren beschritten hat war grundsätzlich richtig. Wir stehen heute besser da als noch vor drei Jahren. Ich bin deswegen fest überzeugt, dass dieser Reformkurs unter diesem Bundeskanzler kommenden Sonntag bestätigt werden wird," bekräftigte GAJDOSIK abschließend.(Schluss)

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