Trunk: Scheucher missbraucht Hilfswerk für persönliche Wahlkampfwerbung

SPÖ-Frauenvorsitzende lehnt diese Vorgehensweise ab - Mittel des SPÖ-Vereins Sozialhilfe Kärntner Frauen werden zur Sozialhilfe verwendet und nicht für Wahlpropaganda

Klagenfurt (SP-KTN) - Befremdet zeigte sich die Vorsitzende der SPÖ-Frauen Melitta Trunk von der Art und Weise, wie Elisabeth Scheucher ihre Doppelfunktion schamlos ausnützt. "Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Scheucher einen Personenwahlkampf auf Kosten des Hilfswerks macht", so Trunk. Scheucher hatte in mehreren Medien (etwa: Kärntner Woche) als Hilfswerkpräsidentin Farbinserate geschaltet. "Es ist für mich ein klassisches Beispiel für die Doppelmoral der ÖVP. Ich fordere Elisabeth Scheucher daher auf, diese Schaltungen über die ÖVP abzugelten und dem Hilfswerk als Spende zuzuführen. Es ist nicht einzusehen, warum eine Kandidatin, deren Familie bereits zwei Politikergehälter bezieht den Wahlkampf auf Kosten der Schwachen in diesem Land führt", so Trunk.

Trunk verwies auf den SPÖ-Verein Sozialhilfe Kärntner Frauen. Diese hätten an Stelle teurer Wahlinserate für die Spitzenkandidatin in den letzten Wochen 47 Kärntnerinnen, die in Not geraten sind, mit einer finanziellen Soforthilfe von insgesamt 8885,51 Euro geholfen. "Wahlwerbung ist eine Notwendigkeit unserer heutigen Zeit, aber Wahlwerbung auf dem Rücken der sozialschwachen in Kärnten zu betreiben und sich selbst dann als ‚Mutter Theresia zu verkaufen ist eine Sauerei", so Trunk. "Jeder Journalist kann bei uns Einblick nehmen, wer Hilfe bekommen hat, aber wir wollen mit dem Schicksal der Betroffenen keine Wahlwerbung machen, daher behandeln wir diese Daten vertraulich und veröffentlichen sie nicht", so Trunk abschließend.

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