Die Wirtschaftsbund-Forderungen an die neue Bundesregierung

Linz (OTS) - In der jüngsten Sitzung des OÖ. Wirtschaftsparlaments hat VPräs. Dr. Rudolf Trauner ein 5-Punkte-Forderungsprogramm an die neue Bundesregierung eingebracht, dass einstimmig beschlossen wurde.

Österreich hat trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes .seine Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren verbessern können. Nach Platz 15 im Jahr 2000 nimmt Österreich laut dem World Competitiveness Yearbook des IMD derzeit weltweit den 13. Rang ein und hat damit Deutschland überholt. Am Ende der nächsten Legislaturperiode wollen wir unter den Top 10 der Welt stehen. Dazu sind weitere Reformanstrengungen nötig.

Die Wirtschaftskammer Österreich soll sich bei den zuständigen Organen der Bundesregierung dafür einsetzen, dass in der neu anlaufenden Legislaturperiode Maßnahmen zur Sicherung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich ergriffen werden. Vorrangig sollen folgende Punkte umgesetzt werden:

  • Einführung einer einheitlichen, rechtsformneutralen Betriebssteuer in der Höhe von 25 Prozent
  • Weitere Absenkung der Lohnnebenkosten zur Erreichung des vereinbarten Ziels in der Höhe von 1,1 Milliarden Euro
  • Anhebung des Freibetrages bei Unternehmensübertragungen
  • Keine weitere Anhebung der Mauttarife sondern Absenkung in Richtung des EU-Durchschnitts
  • Ausweitung der Ausnahmen für die Kreditvergabe an KMU bzw. Ausbau der Mittelstandsfinanzierung um Basel II zu entschärfen

Rückfragen & Kontakt:

WB-Direktor BR Gottfried Kneifel
Tel.: 0664-4432858

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB0004