Image des Arbeitgebers entscheidend für Bewerber

Gutes Arbeitsumfeld und Worklife Balance gewinnen an Bedeutung - Auswirkung auf Engagement und Produktivität - Jobsuche im Internet im Aufwind

Wien (OTS) - Viel Geld zu verdienen, ist bei der Jobwahl nicht
mehr das entscheidende Kriterium. Oberste Priorität hat bei den Nachwuchs-Arbeitskräften nun ein gutes Arbeitsklima. Zu diesem Ergebnis kommt eine gestern, Donnerstag, Abend bei einem Branchenevent der APA-E-Business-Community präsentierte Studie des Beratungsunternehmens Emberger + Partner. "Die Bewerber sind deutlich kritischer geworden. Jetzt ist bei den Unternehmen Umdenken angesagt", so Walter Emberger von der laut eigenen Angaben "kleinen Beratungsboutique" mit Sitz in Wien und Salzburg.

Die Charakteristika erfolgreicher Unternehmen seien Schlankheit, Flexibilität, Ruf und Mitarbeiter. Eine aktuelle Studie des Consulters hat sich nun damit beschäftigt, wie man durch einen guten Ruf Mitarbeiter bekommt und im Unternehmen hält. An erster Stelle bei der Auswahl eines Arbeitgebers steht laut der Untersuchung ein gute Arbeitsklima (1,28; Schulnoten-System 1-5), vor langfristig guten Verdienstmöglichkeiten (1,46), einer abwechslungsreichen Aufgabenstellung (1,47) und der Sympathie für das Unternehmen (1,55).

Zunehmend wichtig für die Bewerber wird zudem die Worklife Balance, also die Ausgewogenheit von Arbeit und Freizeit, mit der Note 1,67. Als unwichtig werden hingegen die Bekanntheit und lange Geschichte der Firma eingestuft. "Hätte ich meinem ersten Arbeitgeber gesagt, dass mir Worklife Balance wichtig ist, wäre das wohl nicht sehr gut angekommen", sieht Emberger hier eine massive Veränderung. Weiteres Ergebnis: Langfristig gute Verdienstmöglichkeiten (63 Prozent) werden einem guten Gehalt beim Einstieg (26 Prozent) deutlich vorgezogen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforscher Triconsult sowie dem Online-Stellenmarkt jobpilot Austria durchgeführt und beruht auf über 1.300 von Schülern, Fachhochschul-Studenten und so genannten Young Professionals retournierten Fragebögen.

Dem Arbeitsklima billigte auch Peter Medek vom internationalen Beratungsunternehmen Hewitt Associates große Bedeutung zu. Studien würden zeigen, dass das Engagement der Mitarbeiter Einfluss auf Loyalität und Produktivität habe. Das Engagement wiederum würde maßgeblich vom internen Umfeld abhängen. Relevante Fragestellungen für eine interne Betrachtungsweise seien vor allem: "Warum verlassen Mitarbeiter das Unternehmen, bzw. warum bleiben sie?" und "Was veranlasst Mitarbeiter, sich besonders für das Unternehmen einzusetzen?". Als Kriterien für das Engagement der Mitarbeiter sieht Medek, dass diese in ihrem privaten wie beruflichen Umfeld positiv über das Unternehmen sprechen, den Wunsch haben im Unternehmen zu bleiben und sich besonders anstrengen, um für den Arbeitgeber etwas zu erreichen.

"Deshalb müssen wir alles daran setzen die Unternehmen sympathischer zu machen", ergänzte Peter Gröbl, Geschäftsführer des Online-Stellenmarkts jobpilot Austria. In diesem Zusammenhang habe sich das Internet in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Imagepflege am "Arbeitnehmermarkt" entwickelt. Umso wichtiger sei es, den Bewerbern durch professionell gestaltete Stellenanzeigen, Firmenprofile, Bannerschaltungen oder redaktioneller Content den Weg zum Unternehmen zu weisen. Der Zeitpunkt dafür sei gut: "Qualifizierte Bewerber suchen ihre Jobs bereits vorwiegend über das Internet, sind aber extrem verwöhnt", so Gröbl. Diese wollten nicht mehr auf die Samstags-Zeitung warten oder "dem Kurier-Kolporteur auflauern", sondern rasches und qualitatives Feedback. Dies sei durch Online-Anzeigen billiger, aber mit gleich gutem Rücklauf zu bewerkstelligen.

Mit über 2,8 Millionen Pageimpressions und mehr als 70.000 registrierten Nutzern sei jobpilot der führende Online-Stellenmarkt Österreichs. Das Unternehmen biete neben einer professionelle Beratung und Gestaltung von Online-Stellenanzeigen mit dem Produkt "workflow" aber auch eine umfassende Recruiting-Softwarelösung.

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