Bures: Schüssel holt sich peinliche Abfuhr von Riess-Passer

Vergeblich versucht Schüssel, sein verstaubtes Team aufzuputzen

Wien (SK) "ÖVP-Chef Schüssel ist sich wohl selbst im Klaren, dass seine alte Mannschaft keine großen Sprünge mehr machen wird. Anders ist nicht zu erklären, dass er verzweifelt versucht, sich bei anderen Parteien einen Aufputz für sein verstaubtes Team zu organisieren", verwies SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures auf die Abfuhr, die sich Schüssel nach eigenen Angaben von der früheren FPÖ-Chefin Riess-Passer geholt hat. ****

In den Aussagen Schüssels gegenüber der "Presse" sieht Bures außerdem eine weitere Bestätigung, dass Schwarz-Blau ausgemachte Sache ist. Dort bringt er seine Hoffnung für Schwarz-Blau zum Ausdruck und lobt die "Reformkräfte innerhalb der FPÖ". "Mittlerweile vergeht kein Tag mehr, an dem sich nicht ein ÖVP-Spitzenpolitiker an die FPÖ anbiedert und seine Bereitschaft bekundet, Österreich den Launen Jörg Haiders auszuliefern", so Bures am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Was Schüssel will ist klar: die alte Politik mit den selben Fehlern und den selben Personen fortsetzen", so Bures. "Der Kurs der höchsten Arbeitslosigkeit, der Rekordsteuern und der neuen Schulden soll nahtlos fortgesetzt werden, nur damit Schüssel seinen Kanzlersessel bekommt." Warum die ÖVP überhaupt Neuwahlen wollte, "wenn sowieso alles beim Alten bleiben soll", habe Schüssel unbeantwortet gelassen.

All jenen, die von der schwarz-blauen Politik der gebrochenen Versprechen und des Chaoskurses genug haben und einen Neubeginn für Österreich wollen, habe SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer ein Angebot gemacht: "Wer sichere und faire Pensionen will, wer eine optimale Gesundheitsversorgung für alle will, wer eine Bekämpfung der Rekordarbeitslosigkeit will, der muss die SPÖ wählen. Statt in Kampfflugzeuge zu investieren, wird die SPÖ jene entlasten, die es am meisten brauchen und die dringend notwendigen Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen setzen." (Schluss) se

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