"Stress lass nach": AKNÖ-Präsident Staudinger eröffnete Enquete

Bereits jeder dritte Arbeitnehmer leidet unter Stresssymptomen

Wien (AKNÖ) – Heute Freitag eröffnete der Präsident der AKNÖ Josef Staudinger in St. Pölten eine Enquete mit dem Titel "Stress lass nach". Auf dieser Veranstaltung diskutieren AKNÖ-Experten, Psychologen, Arbeitsmediziner und Betriebsräte über die Auswirkungen, die Stress auf die Gesundheit und Psyche der Arbeitnehmer haben kann. Diese Enquete ist der Auftakt für eine Veranstaltungsreihe der Arbeiterkammer und des ÖGB zum Problem Stress in der Arbeitswelt. "Bereits jeder dritte Arbeitnehmer leidet unter Stresssymptomen. Wir wollen helfen, unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den gesundheitsschädigenden Folgen einer Dauer-Stressbelastung zu schützen", erklärte der AKNÖ-Chef in seiner Eröffnungsrede.****

"Stress lass nach" – dieser Stossseufzer ist bereits zum Kennzeichen der heutigen Arbeitswelt geworden. Hohe Belastbarkeit und zeitliche Flexibilität sind Anforderungen, die heute im Berufsleben üblich sind und auch erbracht werden, genau diese führen aber bei vielen leicht zu Überforderung. Da zählen natürlich auch die Bedingungen am Arbeitsplatz dazu. Stress entsteht aber nicht immer nur durch äußerliche Bedingungen. Auch dauernde Überbelastung, zwischenmenschliche Probleme oder die ständige Angst um den Arbeitsplatz versetzen Menschen in Stress.

Stress kann durchaus eine positive, anregende Wirkung haben, indem er jemanden physisch und psychisch auf Touren bringt und leistungsfähig macht und wird auch sehr unterschiedlich empfunden. Während manche Menschen ein gewisses Mass an Stress als Herausforderung betrachten, stellt dasselbe Quantum für andere ein Gesundheitsrisiko dar. "Daher ist es umso wichtiger, darauf aufmerksam zu machen, wie sehr solche Widrigkeiten unsere Gesundheit beeinflussen können. Hier ist es ganz klar unserer Aufgabe als verantwortungsbewusste Interessenvertretung, den Unterschied zwischen Stress und Herausforderung bewusst zu machen, aufzuklären und entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten", betonte AKNÖ-Präsident Staudinger.
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