VP-Tancsits: "Hände weg von der Wohnbauförderung"

Wien (22.11.2002) - "Nach dem stv. Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger, fordert nun auch der Ex-Finanzminister Hannes Androsch die Abschaffung der Wohnbauförderung. Die ÖVP hält massiv an dem Weiterbestand dieser Mittel fest und will sich auch in Zukunft dafür einsetzen. Mit dem Wegfall der Wohnbauförderung würde sich das Wohnen wesentlich verteuern und der Bevölkerung würden weitere Belastungen zugemutet" sagte der VP-Bautensprecher Mag. Walter Tancsits. ****

Tancsits verurteilte den Brief, den Bürgermeister Michael Häupl und der Wohnbaustadtrat Werner Faymann dieser Tage an Wiens Gemeindemieter verschickte. In diesem Brief wird u. a. behauptet, dass es Gemeindewohnungen ohne das "rote Wien" nicht gäbe. "Das ist schlichtweg falsch. Die Wohnbaumittel sind schließlich nicht Privatbesitz der SPÖ, sondern werden aus Steuereinnahmen gezahlt, die der Bund den Ländern im Zuge des Finanzausgleichs zur Verfügung stellt. 472 Mio. € werden jährlich vom Bund zugeschossen. Davon sind heuer erst etwa 60% ausgegeben worden.
Außerdem sei Wien das einzige Bundesland, das zu den Bundesmitteln für den Wohnbau nichts zuschießt" betonte der VP-Bautensprecher.

"In Deutschland ist es schon soweit: die Mittel für den Wohnbau werden dort bereits reduziert. Zum Vorschlag der SPÖ kann ich nur sagen: Hände weg von der Wohnbauförderung" so Tancsits abschließend. (Schluss)

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