Grillitsch: Die Beschuldigungen und Drohungen der Grünen gehen völlig ins Leere

Grüne greifen in der Endphase des Wahlkampfes zu fragwürdigen Methoden

Wien (AIZ) - Der Grünen-Abgeordnete Werner Kogler hat heute
schwere Beschuldigungen und Drohungen gegen den Bauernbund erhoben. Er bezichtigte in einer Pressemeldung den Präsidenten des Österreichischen Bauernbundes der Lüge und forderte die sofortige Zurücknahme der Bauernbundpositionen im Wahlkampf. "Das Nervenflattern der Grünen angesichts fallender Umfragewerte führt jetzt zu skurrilen Aussagen. Statt auf Argumente sachlich einzugehen, sich der politischen Diskussion ehrlich und offen zu stellen, wird jetzt mit Drohungen gearbeitet und versucht, den politischen Gegner einzuschüchtern. Demokratieverständnis fehlt offenbar gänzlich. Für mich wird damit immer klarer und deutlicher, was wir im Falle einer Rot-Grünen Regierung insgesamt zu erwarten hätten", stellte Fritz Grillitsch, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, in einer ersten Reaktion fest.

"Jedes Detail in jeder Aussage des Bauernbundes zu Rot/Grün ist belegbar und aus den Zuständen in Deutschland ableitbar. Während die Grünen schon in der Vergangenheit gegen die Bauern Österreichs mobilisiert und polemisiert haben, hat der Österreichische Bauernbund sich mit Daten und Fakten auseinandergesetzt und eine klare Bilanz für die abgelaufene Regierungsperiode vorgelegt und auch seine künftigen Ziele den heimischen Bauern näher gebracht", stellt Fritz Grillitsch klar.

"Im Wahlkampf muss die Auseinandersetzung mit dem politischen Mitbewerber jedenfalls erlaubt sein. Noch dazu, wenn die Bauern seitens der Grünen wiederholt Skandalisierungsvorwürfen unterzogen wurden. Was sich nun aber Kogler leiste, gehe zu weit. Auf Grund politischer Aussagen des Bauernbundes eine Kontrolle der Organisation einzufordern, erinnert mich persönlich an schon längst vergessene Zeiten. Keine einzige Silbe unserer Aussagen in der Wahlbewegung werden wir zurücknehmen. Im Gegenteil: Sie gelten heute nach den unglaublichen Ausfällen des Herrn Abgeordneten Kogler mehr denn je. Durch die Androhung einer Zensur und eines Maulkorberlasses durch den Vorsitzenden des Rechnungshofausschusses (!) werden wir uns keinesfalls einschüchtern lassen. Anzumerken allerdings bleibt, dass Herr Kogler offenbar die Übersicht über die geforderten Kontrollen verloren hat. So werden derzeit die Landwirtschaftskammern Österreichs ohnedies bereits vom Rechnungshof geprüft. Diese Tatsache dürfte dem Herrn Vorsitzenden des Rechnungshofausschusses aber entgangen sein. Er sollte sich zukünftig lieber um seine ureigensten Aufgaben kümmern, als den politischen Mitbewerber untergriffig der Lüge zu bezichtigen", stellte Grillitsch abschließend fest. (Schluss)

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