Treffpunkt der Generationen: Wendl, Fuhrmann, Knafl unterstützen Bundeskanzler Dr. Schüssel!

ÖVP ist die einzige Partei mit Abgeordneten für Jugend und Senioren!

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, kam es in der Wiener Lugner City
zum "Treffpunkt der Generationen" zwischen Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Ingrid Wendl, einzige Seniorenvertreterin und Ingrid Fuhrmann, mit 21 Jahren die jüngste Abgeordnete, im nächsten Nationalrat. Junge Volkspartei und Österreichischer Seniorenbund unterstreichen die Bedeutung der Entscheidung von Wolfgang Schüssel auf der Bundesliste an vorderster Stelle Nationalratskandidatinnen sowohl der jüngeren als auch der älteren Generation zu nominieren. "Keine andere Partei hat diese optimalen Voraussetzungen geschaffen, dass auch im Parlament die entscheidenden Initiativen gesetzt werden können, den breit angelegten Dialog der Generationen sicherzustellen. Dieser Dialog ist es nämlich, der zur Lösung der anstehenden und zukünftigen politischen Herausforderungen unerlässlich ist. Entscheidend ist, dass auf keinen Fall einzelne Gruppen auf Kosten der anderen dominieren und einseitig ihre Interessen durchsetzen.

Die Seniorenkandidatin der Volkspartei, Ingrid Turkovic-Wendl, beschrieb in sehr persönlichen Worten ihre neue Lebensaufgabe als Parlamentsabgeordnete im Interesse der zwei Millionen Senioren in Österreich. Wendl unterstrich, dass sich die älteren Menschen heute in der Gesellschaft neu bestimmen können und müssen. "Wenn wir also jetzt weiterkommen in der enormen Vielfalt der Chancen in dieser Zeit für die ältere Generation, aber auch manche Probleme lösen können, dann hätten wir viel erreicht". Beide Nationalratskandidatinnen, Ingrid Wendl und Silvia Fuhrmann, sind sich einig in der kommenden Parlamentsarbeit eine Brücke zu bauen und den Dialog zwischen Jung und Alt zu forcieren.

Knafl: Neue Chancen im "Jahrhundert der Senioren" verlangen generationenübergreifende Zusammenarbeit

Bundesobmann Knafl führte in seinem Beitrag aus, dass der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung - immer mehr Menschen werden immer älter - zukunftsentscheidende Entwicklungen für die westliche Welt sind. Der renommierte Gesellschaftswissenschafter Horst Opaschovsky spricht treffend vom 21. Jahrhundert als "dem Jahrhundert der Senioren." Medizinische Fortschritte, ein verändertes Gesundheitsbewusstsein, mehr Bildung und ein höherer Lebensstandard sind die Grundlage dafür, dass die Menschen schon mindestens ein Drittel ihres Lebens als ältere Menschen verbringen können. Auf die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen müssen sich Politik, Medien, Gesellschaft und selbstverständlich auch die Senioren rechtzeitig und richtig vorbereiten".

Besonders hob Knafl die Bedeutung des Seniorenberichtes der Bundesregierung hervor, der erstmals auf wissenschaftlicher Basis wertvolle Orientierungshilfe für die zukünftige Seniorenpolitik bietet. In diesem Zusammenhang forderte Knafl neuerlich eine Schwerpunktsetzung bei der Altersforschung auf den Universitäten. Es müsse im kommenden Nationalrat eine gemeinsame Vorgangsweise von Jung und Alt kommen, um einen Generationenkonflikt - wie er sich in Deutschland anbahnt - bei uns in Österreich zu verhindern. Stefan Knafl betonte: "Unser Ziel ist es daher, die Solidarität zwischen und innerhalb der Generationen größtmöglich zu stärken".

ANHANG: Presseunterlage

Unsere Kandidatinnen zum Nationalrat Ingrid Wendl vom Österreichischen Seniorenbund und Silvia Fuhrmann von der Jungen Volkspartei werden sich in der nächsten Legislaturperiode für die Umsetzung folgender politischer Schwerpunkte einsetzen.

Fortsetzung der Null-Defizit-Politik!

Da die Schulden von heute die Steuern von morgen sind, muss die von der Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ins Leben gerufene Null-Defizit-Politik fortgesetzt werden. Dies ist im Interesse aller in Österreich lebenden Menschen. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und sein Team stehen für eine Politik ohne Schulden. Aus diesem Grund unterstützen wir ihn auch dabei.

3-Säulen-Modell sichert künftige Pensionen!

Künftige Pensionen sind durch das von der Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ins Leben gerufene 3-Säulen-Modell am besten gesichert. Das bedeutet, dass die staatliche Pension weiter auf dem Umlageverfahren beruht, das aber durch die zweite Säule der Abfertigung Neu- Mitarbeitervorsorge und der dritten Säule der steuerlich begünstigten privaten Vorsorge ergänzt wird. Dabei ist für ausreichende Übergangszeiten Sorge zu tragen. Ziel der jährlichen Pensionsanpassung muss die Werterhaltung und Wohlstandssicherung der Pensionen sein. Wichtig ist auch die Anpassung des Pflegegeldes an die steigenden Pflegekosten.

Reform der Pflegeausbildung!

Aufgrund des immer größer werdenden Pflegebedarfs durch das steigende Lebensalter ist die Reform der Pflegeausbildung (neues Berufsbild) sowie eine bundesweite einheitliche Regelung zur Qualitätssicherung der stationären Pflege und Betreuung notwendig. Insbesondere müssen alle Heimverträge in ganz Österreich auf einen einheitlich gleichen Standard gebracht werden. Es müssen dringend mehr Pflegerinnen und Pfleger ausgebildet werden. Das gibt der Jugend gleichzeitig neue Berufschancen und eröffnet der "Gewonnenen Generation" der jüngeren Senioren ein neues Betätigungsfeld.

Generationenübergreifenden Dialog fördern!

Junge und ältere Menschen leisten gleichermaßen einen wertvollen Beitrag in unserer Gesellschaft. Gerade in ehrenamtlicher Tätigkeit sind junge wie alte Menschen Grundsäulen und Träger der Gesellschaft. Gedankt sei allen, die ihre Freizeit opfern, um bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Roten Kreuz, der Caritas oder in zahllosen anderen Organisationen die Lebensqualität und die Solidarität in Österreich mit verbessern. Wir wollen daher den generationenübergreifenden Dialog gezielt fördern, um die Solidarität zwischen den Generationen und innerhalb der Gesellschaft zu stärken. Beispielsweise wurden in der Vergangenheit in gemeinsamen Aktionen ältere Menschen in Österreich von der Jungen ÖVP in die neuen Medien eingewiesen.

Generationenfairness: Fairness zwischen Jung und Alt!

Manche versuchen einen Keil zwischen die Generationen in Österreich zu treiben. Wir versuchen dem einen Generationenausgleich entgegenzusetzen. Die teilweise vorhandenen Ungerechtigkeiten bei Vergünstigungen im öffentlichen Leben (Verkehrsmittel, Eintritte in Museen,...) müssen auch für die junge Generation gelten. Damit könnten viele Spannungen beseitigt werden und zudem ein Stück Gerechtigkeit geschaffen werden. Gerade junge Menschen, die sich ihre Existenz aufbauen müssen und aus diesem Grund gesteigerte Ausgaben für die Hausstandsgründung oder Familiengründung haben - und dies bei niedrigen Einstiegsgehältern - , müssen dieselben Vergünstigungen zuteil werden, wie den bereits älteren Menschen in Österreich. Natürlich muss auch die Erwerbsquote unter den jungen Menschen auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden, um die Pensionen zu sichern. Dass Österreich hier aktiv ist, zeigt die erfolgreiche Politik der Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel. Erwähnt sei nur der Pakt für Jugend und Beschäftigung.

Prävention im Gesundheitssystem stärken!

Prävention steht in einem modernen Gesundheitssystem an oberster Stelle. Dies vor allem deshalb, weil durch eine vorsorgende medizinische Behandlung und durch einen gesundheitsbewussten Lebensstil Folgeerkrankungen verhindert werden können. Neben den Kosten für die Behandlung von Folgeerkrankungen kann durch eine aktive Präventionsmedizin mit begleitender Bewusstseinsbildung auch menschliches Leid verhindert werden, das jede Erkrankung und jeder Spitalsaufenthalt mit sich bringt.

Intergenerationelle Aufgaben!

Der Stellenwert der neuen generationenübergreifenden Aufgaben der Älteren gegenüber den Jüngeren gilt es in der Gesellschaft die entsprechende Bedeutung zu verleihen. Denn die ältere Generation trägt sowohl als Konsumenten als auch mit ihrer Steuerleistung zur gesellschaftlichen Wertschöpfung bei, leistet bedeutete finanzielle und persönliche Hilfe für Jüngere und hilfsbedürftige Ältere - oft ehrenamtlich und freiwillig. Weiters trägt sie mit ihren Beiträgen zur Stabilisierung und Sicherung der sozialen Systeme für Jung und Alt (z. B. Betreuung von Enkelkindern, Abholen von der Schule etc.) entscheidend bei. Als Basis generationenübergreifender Politik ist im Bereich der Jugendforschung bereits viel geschehen, für den Bereich der Altersforschung sind aber raschest die notwendigen neuen Schwerpunkte zu setzen.

Mitbestimmungsoffensive für Jung und Alt!

Mitbestimmung ist ein Ausdruck der Solidarität in der Gesellschaft. Keine Generation sollte über die Köpfe der anderen hinweg Entscheidungen treffen. Aus diesem Grund setzen uns wir für eine Mitbestimmungsoffensive für jung und alt ein. Bei allen legistischen und planerischen Maßnahmen sollte alle betroffenen Generationen in die Entscheidungsfindung eingebunden sein. Aus diesem Grund sollte neben dem Seniorenrat auch ein Jugendverträglichkeits-Check eingeführt werden. Dabei sollen auf allen Ebenen Jugendliche bei der Gestaltung von Projekten ihre Meinung einbringen können.

Ein wichtiger erster Schritt auf dem weg zu mehr Mitsprache für Jugendliche war die Gründung der Bundes-Jugendvertretung, die auf die maßgebliche Initiative der Jungen ÖVP erfolgt ist.

Europa: Erweiterung größtes Friedensprojekt!

Die Junge Volkspartei und der Österreichische Seniorenbund begrüßen die Erweiterung der Europäischen Union als größtes Friedensprojekt unserer Zeit. Österreich wird in vielfacher Hinsicht profitieren, da es sich zum Kernland eines Europas entwickelt, in dem Stabilität und Sicherheit durch eine enge wirtschaftliche und politische Verflechtung sichergestellt ist. Sowohl die Erfahrungen der Geschichte als auch die Herausforderungen der Zukunft bestimmen die gemeinsame Position von Jung und Alt für das neue, große Europa.

Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ist der Garant dafür, dass die Anliegen von Jung und Alt auch tatsächlich umgesetzt werden. Er hat Erfahrung, ist verlässlich und verspricht nur das, was er auch wirklich halten kann. Mit Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ist sicher: Österreich gewinnt!

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Schleifer
Österreichischer Seniorenbund
Tel.: 01/401 26/154

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