Walch: Gusenbauer kann seine Belastungskeule nicht länger verstecken

SPÖ will offenbar die Schwerarbeiter in die Invalidität treiben

Wien, 2002-11-20 (fpd) - "Die gestrige Pressekonferenz von Ex-Finanzminister Androsch mit SPÖ-Chef Gusenbauer hat das wirkliche Ausmaß der Belastungen, die bei einer SPÖ-Regierung auf die Österreicher zukommen, offen gelegt. Jetzt kann Gusenbauer seine Belastungskeule nicht länger verstecken", sagte heute FPÖ-BPO-Stv. LAbg. Max Walch. ****

"Wer eine längere Lebensarbeitszeit und damit einen späteren Pensionsantritt für alle verlangt, ohne über die körperlichen Belastungen zu reden, denen manche Arbeitnehmer ausgesetzt sind, der treibt diese Menschen in die sichere Invalidität", sagte Walch. "Wer sein Leben lang hart gearbeitet hat, darf nicht bestraft werden. Deshalb sollten wir die sogenannte "Hackler-Regelung" einführen, mit der Männer nach 45 und Frauen nach 40 Arbeitsjahren ohne Abschläge in Pension gehen können, wenn sie das 60. bzw. 55. Lebensjahr vollendet haben."

"Das ist zu schaffen, wenn es für alle ein einheitliches Pensionsrecht gibt, wenn die Zeiten der Schwerarbeit und die Kindererziehungszeiten höher bewertet werden. Und das ist auch zu schaffen, wenn ein späterer Pensionsantritt attraktiver gemacht und der Mißbrauch von Frühpensionen gestoppt wird", betonte Walch. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPD
Tel.: 0664-8257619

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0006