Einem: Rauch-Kallat mit Taschenspielertricks

Kindergeld statt Frauenbeschäftigung

Wien (SK) "Die Behauptung der ÖVP-Generalsekretärin, die Frauenbeschäftigung sei unter der Regierung Schüssel gestiegen, beruht auf einem Taschenspielertrick: Alle Bezieherinnen von Kindergeld gelten in der Beschäftigtenstatistik als 'beschäftigt'. In Wahrheit haben sie keine bezahlte Beschäftigung und auch schlechte Aussichten, je länger sie daheim bleiben", stellte der stellvertretende Klubobmann der SPÖ, Caspar Einem, fest. Rechne man die Kindergeldbezieherinnen aus der Beschäftigtenzahl heraus so schmelze das Beschäftigungswachstum bei Frauen leider restlos dahin. ****

"Tatsächlich hat die Regierung Schüssel den Frauen in erster Linie Probleme beschert und tatsächlich ist die Frauenbeschäftigung von 2001 auf 2002 um etwa 4400 Frauen österreichweit gesunken." In der Beschäftigtenstatistik würden nun nicht nur die Karenzgeldbezieherinnen mitgezählt, sondern auch etwa 40.000 Kindergeldbezieherinnen, die sonst keinen Karenzanspruch gehabt hätten (Bäuerinnen, Unternehmerinnen, Studentinnen). Nur diese Erhöhung bringe optisch einen Beschäftigungszuwachs. "Frau Rauch-Kallat soll sich besser informieren und den Österreicherinnen keine Tricks servieren", schloss Einem. (Schluss) se/mp

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