Frauen machen Frieden. Benefizkonzert brachte 6.120 Euro für Kinder in Not

Wien (OTS) - Rund 250 Gäste kamen auf Einladung von Hilfswerk Austria und der Initiative "Frauen für Frauen" am Dienstag, den 19. November 2002 zum feierlichen Auftakt der "Weihnachtshilfe für Kinder in Not" ins Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz. Den musikalischen Höhepunkt setzte das Jess-Trio Wien mit Stücken von Joseph Haydn, Felix Medelssohn-Bartholdy und Franz Schubert. Dank der Sponsoren Richard Schöps & CO, Raiffeisenlandesbank für Wien und Niederösterreich, der VAV-Versicherung, der Erste Bank und Bösendorfer sowie der freundlichen Unterstützung der Industriellenvereinigung, die den Großen Festsaal kostenlos zur Verfügung stellte, kommen die Spenden der Gäste in Höhe von 5.821 Euro zur Gänze den bedürftigen Kindern in Krisenregionen zugute.

"Die Not von Frauen und Kindern in Afghanistan zu lindern, ist ein wesentlicher Schwerpunkt der diesjährigen Weihnachtsaktion von Hilfswerk Austria", berichtete Geschäftsführerin Dr. Heidi Burkhart. Dank der finanziellen Unterstützung der österreichischen Bundesregierung und vieler privater Spender konnten neben humanitären Hilfslieferungen bislang auch eine Mädchen-Schule saniert und eine weitere Schule gebaut werden. Bildung sei für eine friedliche Entwicklung in der Region Voraussetzung. Eine wichtige Rolle spielten dabei die jahrelang unterdrückten Frauen Afghanistans. Gerade darum habe sich die Initiative "Frauen für Frauen", deren Präsidentin GS Maria Rauch-Kallat bei der Veranstaltung am Dienstag Ehrengast war, für die Umsetzung von Schulungsprogrammen für Lehrerinnen sowie für die Entwicklung eines Beschäftigungs-Programmes für Frauen eingesetzt. Durch die tatkräftige Unterstützung der Initiative konnten unter der Leitung von Theresa Philippi bereits erste Schritte in die Einbindung von Afghanistans Frauen in die Erwerbstätigkeit gesetzt werden.

Livia Klingl, Leiterin des Ressorts Außenpolitik der Tageszeitung Kurier berichtete den Konzertbesuchern von ihren Eindrücken, die sie bei einer Projektreise mit dem Hilfswerk Austria in den Norden Afghanistans gewonnen hat. Besonders beeindruckt war die Journalistin von der unspektakulären Abwicklung der Hilfsprogramme, die stets die Bedürfnisse der Bevölkerung genau treffen. Bei aller Unterstützung, die für Frauen in Afghanistan auch weiterhin nötig sein werde, machte Klingl jedoch auch ausdrücklich darauf aufmerksam, die Rolle der Männer im Gesellschaftssystem zu beachten und - so wie das Hilfswerk Austria das bereits in den Projekten umsetze - auch Buben und Väter an den humanitären Aktionen teilhaben zu lassen.

Botschafter i.R. Dr. Franz Ceska, Präsident von Hilfswerk Austria richtete seinen Dank an alle Freunde und Spender, die das Rückrat der international tätigen Hilfsaktion sind. Durch ihren Einsatz werde der Start von Hilfsprogrammen ermöglicht. Dann erst so könne es gelingen, bei der österreichischen Bundesregierung und bei der Europäischen Union um weitere Finanzierungen, die für eine umfassende Entwicklung nötig ist, erfolgreich anzusuchen.

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