ÖH: Gehrers Wahlkampf der Vergesslichkeit

"Wovon soll Gehrer diskussionsmüde sein?"

Wien (OTS) - "Wann immer Ministerin Gehrer eine Bilanz zu Studiengebühren veröffentlicht, vergisst sie zu erwähnen, dass seit der Einführung der Studiengebühren fast 50.000 Menschen weniger studieren können." antwortet Andrea Mautz, Vorsitzende der Österreichische HochschülerInnenschaft auf die beschönigenden Bilanzen eines bildungspolitischen Fiaskos.

Seit der Einführung der Studiengebühren ist die Zahl der Studierenden von knapp 241.000 Studierende auf 192.000 gesunken. Die Zahl der Erstsemestrigen ist leicht angestiegen, nachdem sie zwei Semester lang deutlich gesunken ist. Knapp 58.500 Studierenden haben um Studienbeihilfe angesucht haben, diese wurde aber nur 43.000 Studierenden bewilligt. "Was passiert mit den restlichen 15.500 Menschen? Sind das dann wieder Karteileichen, die mittelfristig entfernt werden müssen?" fragt Andrea Mautz weiter.

Die Aussage von Ministerin Gehrer, eine Debatte zur Abschaffung der Studiengebühren sei nicht erforderlich, passt gut ins latent demokratiefeindliche Bild von Ministerin Gehrer. "Gehrer hat sich das gesamte letzte Jahr der Diskussion zur Unireform und zu den Studiengebühren verweigert. Diskussionen hält sie scheinbar generell für überflüssig, Demokratie für keinen Wert an sich. Das steht ohnehin für sich." schließt Anita Weinberger, zweite Vorsitzende der ÖH.

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