Gudenus: Kinder in Pensionssicherungsdebatte einbeziehen

Wien, 2002-11-20 fpd) - Die Diskussion über die Sicherung der Pensonen sei nicht nur vor einem Wahlsonntag aktuell, meint FPÖ-Bundesrat Mag. John Gudenus. Alle Bevölkerungsgruppen, auch die Jugend, seien davon betroffen. *****

Bezugnehmend auf Bernd Rürup, der angeregt habe, daß die Beitragszahler pensionsferner Jahrgänge rechtzeitig darüber informiert werden, daß in Zukunft der Ruhestand später als derzeit in Anspruch genommen werden müsse und die Pensionen geringer würden, so Gudenus, ziele das freiheitliche Drei-Säulen-Modell in die richtige Richtung.

Als Obmann des freiheitlichen Wiener Seniorenringes fordert Gudenus die Einbeziehung der Kinder in die Pensionssicherungsdebatte. "Nur unsere Kinder sind in der Lage, unsere Pensionen zu sichern", so Gudenus weiter, "und nicht wie von einzelnen politischen Vertretern via weiterer Integration von Ausländen."

"In den Beitragszahlungen sollte die Anzahl der Kinder berücksichtigt werden. Es ist nicht einzusehen, daß Kinderlose ihre Pensionen durch Zahlungen fremder Kinder gesichert bekommen. Unbestritten ist, kinderlose Paare - gewollt oder ungewollt - es entschieden leichter haben, als Ehepaare mit Kinder. Dies gehört durch differenzierte Beitragszahlungen ausgeglichen", so Gudenus abschließend.

(Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0004