Pierce Brosnan ist sauer auf die Kirche

Hamburg (OTS) - Pierce Brosnan ist sauer auf die Kirche. Das gilt vor allem für seine Zeit an einer katholischen Schule. "Ich wurde dauernd geschlagen, so wie die meisten anderen Kinder auch", sagt der 50-Jährige in einem Interview mit der Zeitschrift "TV Movie". "Die einzige Mission der Christlichen Brüder war es, ein Klima von Scham und Furcht zu schaffen". Es sei furchtbar, dass so viele das erleiden mussten, "denn Sinn machte es nicht".

Auch sonst hat er seine Kindheit nicht in guter Erinnerung. "Ich schämte mich für meine allein erziehende Mutter, weil die Kirche sie deswegen verdammte", sagt Brosnan. Dass er lange von seiner Mutter getrennt war und vor allem bei Verwandten aufwuchs, hat auch auf seine Rolle als Vater Einfluss. "Ich versuche, meinen drei Kindern das Gefühl von Geborgenheit zu geben, das ich nie kannte". Bei allen Krisen daheim sei er stets sicher gewesen, "als Vater mein Bestes getan zu haben".

Mit seinem neuen 007-Streifen "Stirb an einem anderen Tag" (Kinostart: 28. November) ist Brosnan sehr zufrieden. "Es ist der beste Bond mit mir", sagt der Ire, denn er habe sich diesmal "sehr viel sicherer in 007s Haut" gefühlt. Und auch die erotischen Szenen mit Oscar-Gewinnerin Halle Berry haben ihm gefallen. "Natürlich macht es Spaß, mit einer Schönheit wie Halle eine solch intime Szene zu drehen. Aber leider stehen die ganze Zeit immer zwanzig Leute um dich rum".

Nach seinem neuesten 007 hat Brosnan Lust auf eine weitere Folge. "Mit diesem Bond habe ich meinen Vertrag erfüllt. Aber einen weiteren würde ich gerne noch drehen", sagt der Ire. Was danach kommt, davon hat er "keine Ahnung". "Ich möchte nicht, dass mich die Sache irgendwann langweilt".

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