Jost: Trunk verwechselt Kärnten mit Wien

Ihre SP-Kollegin Muttonen fragt, warum so viele Bundesmittel nach Kärnten flossen

Klagenfurt, 2002-11-20 (fpd) "Wer kennt sich bei den Politikerinnen der SPÖ Kärnten noch aus? Die eine, Melitta Trunk, beschwert sich, dass angeblich keine Bundesmittel zum Ausbau der Kärntner Verkehrs-Infrastruktur verwendet werden, die andere (Muttonen) begehrt in einer Anfrage an die Regierung Auskunft, warum Landeshauptmann Dr. Jörg Haider für Kärnten soviel Bundesgeld herausholte, das andere Länder nicht bekämen", zeigt der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost Widersprüche in der SP-Wahlkampfargumentation auf.

Jost: "Die SP Kärnten sollte sich entscheiden. Hat LH. Haider jetzt zuviel von Wien herausgeschlagen oder zuwenig. Offenbar streiten die Roten intern noch darüber, welche Variante sie nehmen sollten?" Weiters glaubt Jost, dass sich Trunk wegen der vorzeitigen SP-Euphorie bereits im Parlament wähnt und daher Wien mit Kärnten verwechselt. Denn die Behauptungen, die sie heute aufgestellt habe, träfen alle auf Wien zu, wo die Arbeitslosigkeit so dramatisch wie nirgendwo in Österreich gestiegen sei. "Dort wo die SPÖ regiert, geht es besonders schlecht. Das sieht man auch in Deutschland, wo rot-grün die größte wirtschaftpolitische Misere zu verantworten hat."

Demgegenüber sei es Kärnten mit Landeshauptmann Dr. Haider gelungen, die Folgen des weltwirtschaftlichen Abschwungs durch regionale Initiativen so gut wie möglich abzufedern. "Freilich ist jeder Arbeitslose einer zuviel, aber im Vergleich hält sich Kärnten gut", so Jost. Landeshauptmann Haider habe auch erreicht, dass die Mieten u.a. durch geringere Zins- und Verwaltungskosten sanken, wobei diese Einsparungen leider durch erhöhte Betriebskosten (Kanal, Wasser) konterkariert wurden. "Hier sollte sich Trunk lieber an ihre Bürgermeistergenossen wenden, die für teilweise dramatische Steigerungen bei den Kanal- und Wassergebühren verantwortlich sind", sagte Jost. Trunk und der SPÖ fehle auch jede Glaubwürdigkeit, die Kärntner Familienförderungen zu kritisieren, weil diese um Hunderte Millionen ATS aufgebessert wurden, als sie früher unter SP-Verantwortung waren.

Abschließend wies Jost darauf hin, dass allein im Oktober 2002 Straßenaufträge mit Gesamtbaukosten in Höhe von € 36 Mio. (ATS 495 Mio.) erfolgt sind. In der Sparte Eisenbahnoberbau beispielsweise gab es im Juli ein Plus von 650 (!) Prozent, im Tunnelbau waren es 137 Prozent und im sonstigen Tiefbau rund 39 Prozent. Der Vollausbau der Tauern- und Südautobahn sei im Gang, der Bau der Koralmbahn beschlossen und auch am zweigleisigen Lückenschluss auf der Tauern Südrampe im Bahnbereich werde gearbeitet. Mit dem genehmigten Ausbau der Drautalstraße, der ein jahrzehntelanges Kärntner Anliegen sei, sei gerade in Bezug auf die Verkehrs-Infrastruktur in Kärnten unter LH Haider soviel passiert wie Jahre vorher nicht.

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