BM Gehrer überreicht staatliche Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Forschung

Wien (OTS) - Bundesministerin Elisabeth Gehrer überreicht Heute Nachmittag, 20.11., im Rahmen eines Festaktes im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hohe staatliche Auszeichnungen der Republik Österreich an eine Reihe von Repräsentanten des öffentlichen Lebens und ehrt damit ihre langjährigen herausragenden Verdienste um Wissenschaft und Forschung. ****

Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse erhalten

Em. Univ. Prof. Dr. Karl Buchtela, der zu den Gründungsmitgliedern des Atominstitutes der Österreichischen Universitäten zählt und wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Radiochemie-Abteilung hat. Seinen wissenschaftlichen Ruf begündete er als Fachmann auf den Gebieten Radiochemie, Isotopentechnik und Umweltanalytik. Aufgrund seines breiten Fachwissens wurde Prof. Buchtela zu einem der gefragtesten Experten für die Internationale Atomenergiebehörde, die ihn als Fachgutachter auf zahlreiche IAEA-Missionen, wie z. B. zur Untersuchung der Kontamination von Tschernobyl, entsandte.

Univ. Prof. Dr. Karl Heinz Gruber von der Universität Wien erlangte nicht nur durch seine anerkannte Lehrtätigkeit Bedeutung, sondern engagiert sich in ebenso hervorragender Weise als vergleichender Erziehungswissenschaftler, der einerseits das österreichische Bildungswesen erfolgreich im Ausland darstellt und andererseits Themen und Trends der internationalen Bildungsentwicklung in den österreichischen Diskurs einführt. Prof. Gruber, dessen wissenschaftlichen Arbeiten sich schwerpunktmäßig mit internationalen bzw. europäischen Schulentwicklungstrends auseinandersetzen, ist an der Lehrplanreform und der schulischen Qualitätssicherung beteiligt. Seine Vergleiche von Ausbildungssystemen können als wesentliche Entscheidungshilfen zur Vorbereitung, Durchführung und Vereinheitlichung der "Europäisierung" von Studiensystemen angesehen werden.

O. Univ. Prof. Dr. Klaus Lechner, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin und Leiter der Abteilung für Hämatologie/Hämostaseologie der Universität Wien, gilt als Experte auf den Gebieten Hämatologie, Hämostaseologie sowie Knochenmarkstransplantation. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde Prof. Lechner als stellvertretendes Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Gentechnikkommission sowie seit 2000 als Mitglied in die Kommission für die Weiterentwicklung des Österreichischen Stammzell- und Transplantationswesens berufen. Prof. Lechner ist auch in zahlreichen akademischen Funktionen tätig und einer der wichtigsten Mitgestalter des neuen "Medizin Curriculums".

Der Psychotherapeut und Theologe Dr. Richard Picker war viele Jahre im Seelsorgedienst, als Studentenseelsorger sowie als Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien tätig. Nach seiner Ausbildung zum Psychotherapeuten eröffnete Richard Picker eine eigene psychotherapeutische Praxis in Linz und später in Wien. Richard Picker, der Gründungsmitglied der Sektion "Gestalttherapie" im österreichischen Arbeitskreis für Gruppendynamik und Gruppentherapie war, ist heute in der Psychotherapie, in der Erwachsenenbildung sowie publizistisch tätig. Einer seiner speziellen Themenschwerpunkte setzt sich mit "Psychotherapie und Religion" auseinander.

Urkunden über die Verleihung des Berufstitels Professor erhalten

Erich Leitenberger, Chefredakteur der Österreichischen Katholischen Presseagentur "Kathpress", Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn und Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation der Erzdiözese Wien. Erich Leitenberger ist einer der prominentesten katholischen Journalisten und Publizisten des Landes, der sowohl in seiner journalistischen Tätigkeit als auch in der Mitarbeit an Publikationen über Kirche und Staat sowie in vielen Vorträgen Beachtenswertes zum Verständnis von Kirche und Staat und zum Verantwortungsbewußtsein in unserer Zeit beigetragen hat.

Dr. Peter Muzik, einer der profiliertesten Wirtschaftsjournalisten und Chefredakteur des "WirtschaftsBlatts", hat großen Anteil an der Entwicklung des Wirtschaftsjournalismus in Österreich. Er begann seine erfolgreiche Karriere bei diversen Tages- und Wochenzeitungen, wechselte 1971 zum "trend", dessen Chefredakteur er ab 1982 wurde und führte 1995 gemeinsam mit Christian Radda und Jens Tschebull das "WirtschaftsBlatt"ein, dessen Chefredakteur er seither ist. Einem breiteren Leserpublikum wurde Muzik, der auch Lehrbeauftragter an den Universitäten Salzburg und Wien ist, durch seine beiden Bücher "Die Zeitungsmacher" und "Die Medienmultis" bekannt.

Dr. Johannes Mühlenburg, Direktor für den Bereich Rückversicherungen bei UNIQUA, ist seit vielen Jahren einer der herausragendsten Repräsentanten der österreichischen Versicherungswirtschaft und zählt zu den fundiertesten Rückversicherungs-Experten in Mitteleuropa.

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