Onodi: Alle Kinder haben Rechte - die Erwachsenen müssen dafür sorgen, dass sie diese auch bekommen

Am 20. November ist "Internationale Tag der Kinderrechte"

St. Pölten, (SPI) - Heute, am 20. November 2002, ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Weltweit wird damit die UN-Konvention über die Rechte des Kindes gefeiert, welche am 20. November 1989 beschlossen wurde. Anlässlich dieses Festtages fand im Landtagssaal in St. Pölten ein Fest unter dem Titel "Kinder haben Rechte" statt, in dessen Rahmen das Projekt "KinderRechteKoffer" vorgestellt wurde. Das Projekt wurde in Kooperation mit Unicef Wien, der NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft und mit finanzieller Unterstützung vom Land NÖ entwickelt und startete im September mit der Versendung der Kinderrechte-Koffer an alle 3. Klassen Volksschulen in Niederösterreich, wo sie dann im Unterricht zum Einsatz kommen. "Alle Kinder haben Rechte! Darauf, dass sie gesund sind und vor Krankheiten geschützt werden, genügend zu essen und trinken bekommen und regelmäßigen Schulunterricht bekommen. Über diese Grundbedürfnisse hinaus müssen ihre Bedürfnisse und Sorgen ernst genommen und nach Möglichkeit erfüllt werden. Es ist unsere Aufgabe als Erwachsene und als verantwortungsvolle Politiker für diese Rechte einzutreten und sie zu erfüllen", spricht sich LHStv. Heidemaria Onodi anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte für wirksame Programme aus, die den Kindern eine bessere und sichere Zukunft bringen. Denn - so betont die niederösterreichische Sozialdemokratin - die heutigen Kinder sind unser aller Zukunft und diese Zukunft müsse heute und jetzt geschützt und gestärkt werden.****

Onodi lobt auch die Arbeit des Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen "Unicef": "In 161 Ländern begleiten die Mitarbeiter von Unicef die Kinder mit bewährten und erprobten Programmen in die Zukunft. Selbst in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt hilft Unicef den Ärmsten der Armen mit Nothilfeprogramme. Unicef ist eine ‚Anwalt' der Kinder und verleiht denen eine Stimme, die sonst vielfach nicht gehört werden." Denn eines ist klar: Von den Bordellen Bangkoks über die Bahnhöfe Moskaus bis zu den Straßenkindern Mexikos: Kinderhandel und -arbeit sind auch im noch jungen 21. Jahrhundert keine Seltenheit. Laut einer im Jahr 2002 erschienen Studie des UNO-Kinderhilfswerks sind weltweit mehr als eine Million Kinder pro Jahr von sexuellem Missbrauch und Menschenhandel betroffen - eine erschreckende Bilanz. Doch das Problem betrifft nicht nur die Entwicklungsländer, sondern auch Europa. Mehr als 6.000 Minderjährige werden jedes Jahr aus osteuropäischen Ländern verschleppt. "Hier ist die Politik wirklich gefordert, den Kindern eine ‚Kindheit' zu garantieren und ihre Rechte zu schützen", so Onodi.
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