FP-Strache: Broukal sprach sich für die Freigabe von Cannabis aus

Broukal und Pilz - rot-grüne Kiffer unter sich!

Wien, 20-11-2002 (fpd) - Den sofortigen Rückzug aus der Politik und eine sofortige Klarstellung bzw. Distanzierung des Bundesobmannes der SPÖ, Dr. Alfred Gusenbauer, forderte heute der Landesobmann-Stellvertreter der Wiener FPÖ, Heinz-Christian Strache zur Causa Josef Broukal.

Broukal, als neue Errungenschaft der SPÖ hochgelobt und bereits theoretisch als möglicher Ministeranwärter ins Spiel gebracht, ließ sich, laut Auskunft einer 18 jährigen Zeugin, im Rahmen einer Diskussion am 31. Oktober 2002 (nach 20.00 Uhr), im Festsaal von Irdning im Ennstal, zu der Aussage hinreißen, dass er "nichts gegen den Konsum weicher Drogen (hätte). Weiters dozierte Broukal in gewohnter Selbstgefälligkeit: "Ich habe selbst Haschisch geraucht. Alkohol wäre viel gefährlicher als der Konsum von Cannabis-Drogen."

Broukal schlage damit in die selbe verharmlosende Kerbe, wie der grüne und ehemals revolutionäre Marxist Peter Pilz, der während einer Fernsehdiskussion am 26. Oktober 2002 ebenfalls den Konsum von Haschisch zugab und die Freigabe von illegalen Drogen propagierte.

Cannabis ist keine weiche Droge wie oftmals bewusst in der Öffentlichkeit falsch dargestellt, sondern bei langfristigem und regelmäßigem Konsum über Jahre hinweg, eine genauso gefährliche und harte Droge wie Kokain, Heroin, etc.! Der Unterschied zwischen Cannabis und anderen harten Drogen bestehe lediglich in der langsameren, jedoch auch langfristigeren und irreparablen Zerstörung der zerebralen Funktionsfähigkeiten. Wie durch wissenschaftliche Studien eindeutig belegbar sei, kommt es durch den wiederholten Konsum von Cannabis bzw. durch dessen schädlichen Wirkstoff (THC) auf die Belohnungsregion (limbisches System), zu markanten Zellatrophien, sozusagen zu einer strukturell erstarrten "Glücksunfähigkeit".

Wenn zwei in der Öffentlichkeit stehende politische Persönlichkeiten, welche noch dazu für öffentliche Ämter von ihren Parteien ins Spiel gebracht werden, in so verantwortungsloser Art und Weise dem illegalen Drogenkonsum und damit den Dealern das Wort reden, so zeigt sich, was bei einer drohenden rot-grünen Koalition in Zukunft auf Österreich zukommen würde. Sollten die Spitzenkandidaten von SPÖ und Grünen nicht deutlich auf Distanz zu den irrigen und verharmlosenden Aussagen ihrer genannten Parteikandidaten für den Nationalrat gehen, liegt für die Österreicher klar auf der Hand, dass unter Rot-Grün der Drogenhandel mit Cannabis und damit auch die Dealer als Geschäftsleute legalisiert werden sollen.

Broukal habe, wie die glaubwürdige Augenzeugin berichtete, dann auch noch in nahezu schwärmerischer Art und Weise erklärt, dass es doch "etwas sehr schönes sei, bei guter Musik einen Joint zu rauchen". Diese Geisteshaltung zeige, daß er die tödliche Gefahrenspirale der -durch wissenschaftliche Studien belegten - harten Einstiegsdroge Cannabis völlig falsch darstellt und damit ein katastrophales Bild für junge Menschen abgibt, so Strache abschließend. (Schluß)jen

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001