Kinderbetreuungssituation entwickelt sich positiv

Wertvolle Impulse durch Zusammenarbeit von Land, Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund

Bregenz (VLK) – Bei einem neuerlichen
Kinderbetreuungsgespräch im Landhaus zogen Landesrätin
Greti Schmid, Arbeiterkammer-Direktor Heinz Peter und ÖGB-Landessekretärin Manuela Auer eine positive Bilanz. Die Zusammenarbeit habe wertvolle Impulse erbracht und zu
einigen beträchtlichen Verbesserungen geführt, waren sich
die Gesprächsteilnehmer einig. ****

Auf Anregung von AK-Direktor Peter wird Professor Reto
Eugster von der Hochschule St. Gallen eine Benutzererhebung bestellen, bei der es primär darum geht, die Bedürfnisse
und Zugangsmöglichkeiten sowie die Situation betroffener
Eltern zu analysieren. Aufbauend auf eine vorliegende Einzelauswertung in Dornbirn ist festzustellen, dass der
Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen offensichtlich
durch alle Bevölkerungsschichten geht. Deshalb sollen noch
weitere Kindergruppen unter folgenden Gesichtspunkten
evaluiert werden:
- Zugangmöglichkeiten zu den Betreuungseinrichtungen,
- Abdeckung der Bedürfnisse von Alleinerzieherinnen, usw.

Verbesserung der Förderungsrichtlinien

Landesrätin Schmid verweist zum einen auf die
Verbesserung der Richtlinien zur Kinderbetreuung
hinsichtlich der Personalkostenförderung und zum anderen
auf die laufende bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Betreuungsangebotes im Land. Viele Gemeinden unseres Landes
arbeiten aktiv an der Weiterentwicklung mit.

Informations- und Servicestelle

Eine wichtige Angebotsverbesserung ist die Einrichtung
einer Informations- und Servicestelle ab Jänner 2003, die
von ÖGB-Landessekretärin Manuela Auer und der
Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung, Michaela
Wagner, angeregt wurde. Hier erhalten Eltern, Gemeinden,
die Wirtschaft, Initiativen und Vereine sowie Kinderbetreuungseinrichtungen Informationen über mögliche Familienleistungen und Service. "Neben der direkten
Unterstützung von Eltern, können z.B. Gemeinden bei der Entwicklung von gemeindeübergreifenden Betreuungsmodellen unterstützt werden", betont Schmid.

Die Landesrätin bekräftigte das Anliegen, Eltern
bestmöglich zu unterstützen, einerseits durch direkte
finanzielle Zuwendungen wie z.B. den Familienzuschuss,
andererseits durch Unterstützung der Gemeinden bei der Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten Kinder- und Schülerbetreuungsangebotes.
(gw,nvl)

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