Rieder überreicht Ehrenzeichen

Wien, (OTS) Wiens Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder überreichte am Dienstag an verschiedene Persönlichkeiten Ehrenzeichen des Landes Wien. Kommerzialrat Paul Schauer sowie Ministerialrat Dr. Ernst Beinhofer erhielten das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, Kommerzialrat Direktor Karl Schmiedbauer, Dr. Michael Obentraut und Dr. Felix Joklik erhielten das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.xxxx

KR Paul Schauer, Geschäftsführer der OmniMedia Werbegesellschaft m.b.H., hat sich große Verdienste um das Land Wien erworben. Er besuchte die Handelsakademie sowie die Fachschule für Wirtschaftswerbung und trat 1967 in die P.S.P.Werbeagentur ein. Anschließend war er bei verschiedenen Agenturen tätig, 1980 wurde er zum Geschäftsführer der OmniMedia Werbegesellschaft bestellt.

MR Dr. Ernst Beinhofer wurde im August 1940 in Wien geboren, besuchte die Volksschule in Ringelsdorf, Niederösterreich, und das Bundesrealgymnasium in Gänserndorf, Niederösterreich, wo er auch 1958 maturierte. Nach seinem Studium an der juridischen Fakultät der Universität Wien promovierte er im Jahr 1963 zum Dr. jur. und trat unmittelbar danach seinen Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer an. Nach der Gerichtspraxis und 5-jähriger Tätigkeit als Betriebsprüfer beim Finanzamt für Körperschaften in Wien trat er in den Dienst des Rechnungshofs Wien ein. Dr. Beinhofer ist seit 1978 als Bezirksrat für den dritten Wiener Gemeindebezirk unermüdlich tätig und hatte von 1985 bis 1987 auch die Funktion des Bezirksvorsteher-Stellvertreters für den Bezirk Landstraße inne und wurde 1978 als einer der beiden Vertreter der Österreichischen Volkspartei in den Berufungssenat der Stadt Wien bestellt.

Direktor KR Karl Schmiedbauer begann 1959 eine kaufmännische Lehre und schloss diese 1961 als Industriekaufmann ab. In weiterer Folge übernahm er das gesamte Rechnungswesen der Firma Neumann Wurstwarenfabrik und führte die erste durchgehende Kalkulations- und Kostenrechnung mittels EDV ein. 1976 wechselte er zur Firma Franz Wiesbauer Wurst und Selchwaren im 13. Bezirk, wo er als Assistent der Geschäftsleitung seine Kenntnisse optimal umsetzen konnte. So wurde das gesamte Rechnungswesen neu formiert und ein Umbauplan ausgearbeitet der schrittweise umgesetzt wurde. 1988 wurde KR Schmiedbauer zum selbständigen, vertretungsbefugten Geschäftsführer bestellt und übernahm im selben Jahr die Firma, bei der er bereits gelernt hatte.

OSR Ing. Mag. Dr. Michael Obentraut, Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG, hat sich große Verdienste um das Land Wien erworben. Im Jahre 1945 in Deutsch-Gabel geboren, legte er an der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Wien 1 die Reifeprüfung ab und studierte anschließend an der Hochschule für Welthandel. Im April 1971 schloss er dieses Studium mit dem Magisterium ab. Seine Promotion zum Doktor der Sozial- und Handelswissenschaften erfolgte im April 1973. Am 1. Dezember 1973 trat Ing. Mag. Dr. Michael Obentraut in den Dienst der Wiener Stadtwerke. Ing. Mag. Dr. Obentraut gelang es, eine Vielzahl von EDV-Anwendungen mit beachtlicher Größenordnung in einer für die Wiener Stadtwerke bestmöglichen Art und Weise umzusetzen. 1981 wurde er mit der Leitung des Referates für Organisation, Revision und Datenverarbeitung und mit 1. April 1993 vom Bürgermeister mit der Leitung der Finanzsektion der Generaldirektion der Wiener Stadtwerke betraut. Im Rahmen der Ausgliederung der Wiener Stadtwerke kam Ing. Mag. Dr. Obentraut die maßgebliche Umsetzungsfunktion im Finanzsektor zu. Im September 1998 erfolgte seine Bestellung zum Vorstandsdirektor für den Bereich Finanzen der Wiener Stadtwerke Holding AG. In dieser Funktion, welcher nunmehr geänderte Rahmenbedingungen zu Grunde liegen, ist er unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen für den gesamten Konzern zuständig. Die überbetrieblichen Interessen der Wiener Stadtwerke Holding AG werden durch Ing. Mag. Dr. Obentraut als Aufsichtsratsmitglied der Wienstrom GmbH, der Fernwärme Wien GmbH, der AG der Wiener Lokalbahnen sowie der Burgenland Holding AG wahrgenommen.

Besonders hervorzuheben ist insbesondere die laufende Liberalisierung des Energiemarktes sowie die daraus resultierenden grundlegend geänderten Rahmenbedingungen, die das Eingehen von Kooperation mit strategischen Partnern erfordern. Gerade in diesem Bereich ist mit der Bildung der Energieallianz Austria, an der Dr. Michael Obentraut zufolge der Erarbeitung strategischer Zielsetzungen und der taktisch hervorragenden Verhandlungsführung mit den künftigen Partnerunternehmen sehr entscheidend mitgewirkt hat, ein fundamentaler Schritt für die österreichische Lösung gelungen.

Dr. Felix Joklik - Bereichsdirektor für Personal der Wiener Stadtwerke Holding AG - wurde im Jahre 1944 in Wien geboren. Er legte die Reifeprüfung im Mai 1962 ab, absolvierte zwei Semester an der technischen Hochschule und begann danach mit dem Studium der Rechte an der Universität Wien. Im Dezember 1967 erfolgte seine Promotion zum Dr. juris. Nach einjähriger Tätigkeit als Rechtspraktikant im Rahmen des Gerichtsjahres trat Dr. Joklik am 1. März 1969 in den Dienst der Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe. Im Jahr 1983 wurde Dr. Joklik mit der Leitung der Personalabteilung der Verkehrsbetriebe betraut, im September 1990 erfolgte die Bestellung zum Personalgruppenleiter der Wiener Stadtwerke - Verkehrsbetriebe. 1993 wurde Dr. Joklik zum Leiter der Personalsektion der Generaldirektion der Wiener Stadtwerke ernannt. Zu diesem weitreichenden Aufgabengebiet zählten primär die Koordination der Personalpolitik der gesamten Unternehmung Wiener Stadtwerke, die Behandlung von grundsätzlichen Agenden betreffend Dienst- und Besoldungsrecht sowie die Beschäftigung mit Fragen der Schulung und Personalentwicklung. Unter der Leitung von Dr. Joklik gelang es ein integriertes Personalinformationssystem für den gesamten Bereich der Wiener Stadtwerke aufzubauen und zu vollenden, womit ein Meilenstein einer effizienten und rationalen Personalentwicklung der Wiener Stadtwerke gesetzt wurde. Nicht zuletzt dem persönlichen und taktischem Geschick von Dr. Joklik ist es zu danken, dass eine Ausgliederung in der Größenordnung der Wiener Stadtwerke in derartig ruhiger Weise vor sich ging und schlussendlich in großer Breite mitgetragen wurde. (Schluss) mmr/gal

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