Spuren der Solidarität

20. November - Tag der Rechte des Kindes: Missio erinnert an die furchtbare Situation von Millionen Mädchen und Buben

Wien (OTS) - Vor zwölf Jahren wurden auf dem Weltkindergipfel große Versprechen gemacht. Innerhalb von zehn Jahren werde die Erde für alle Mädchen und Buben sicherer und lebenswerter sein. Die Bilanz aber ist schmerzhaft und ernüchternd. Noch immer ist die Welt kein kinderfreundlicher Ort:

  • Über 600 Millionen Kinder gehören zu Familien, die mit weniger als einem Dollar pro Tag überleben müssen.
  • Tag für Tag sterben 30.000 Mädchen und Buben unter fünf Jahren an Krankheiten, die vermeidbar oder leicht zu behandeln wären.
  • Über 100 Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen.
  • Weltweit leben 1,4 Millionen Kinder unter 15 Jahren mit HIV, 95 Prozent davon in den Entwicklungsländern.

Kinder im Sextourismus und in bewaffneten Konflikten

Missio Austria legt bereits seit Jahren den Schwerpunkt der anwaltschaftlichen Projektarbeit auf die Linderung der Not von Kindern unter den Ärmsten der Armen. Die Missio-Kampagnen gegen die Ausbeutung von Kindern im Sextourismus und in bewaffneten Konflikten - "Aktion Schutzengel" und "Missio hilft Kindersoldaten" - haben viele ÖsterreicherInnen inspiriert. Tausende Männer, Frauen und besonders viele Kinder engagierten sich für die Mädchen und Buben in Not. Aber auch finanzielle Unterstützung wurde Missio anvertraut: In den letzten drei Jahren wurden für die beiden Kampagnen knapp 500.000 Euro an Spenden gesammelt.

Eine gewaltige Summe für die Rechte der Kinder!

Ein Kapital, das zur Hoffnung wird für viele. Wie etwa für Angelina Acheng Atyam, Leiterin der Selbsthilfegruppe besorgter Eltern in Uganda, die von Missio Austria unterstützt wird. Ihre 14jährige Tochter wurde 1996 von den Rebellen der Lord’s Resistance Army entführt (wie 14.000 andere Kinder auch) und ist bis heute nicht zurückgekehrt. Angelina sagt: "Ich werde nie die Hoffnung aufgeben, dass ich meine Tochter Charlotte eines Tages wieder sehe. Ja, ich halte die Augen offen und blicke oft zum Horizont. Wer weiß, vielleicht wird Gott ein Wunder wirken."

Zu Weihnachten Hoffnung schenken

Ab sofort kann bei Missio gegen eine Spende von mindestens zehn Euro eine Weihnachtskarte (das Bildmotiv sind winkende afrikanische Kinder) und ein Lederanhänger am Bändchen (eine kleine Sandale aus Burkina Faso) bestellt werden. Mit diesem alternativen Geschenk kann Kindern geholfen werden und durch die Spende werden Spuren der Solidarität gesetzt. Denn dieser Betrag kommt einem Zentrum für behinderte Kinder in Bukavu im Kongo zu Gute. Dort werden unter der Leitung von Sr. Maria Teresa Saez rund 350 Kinder medizinisch und therapeutisch betreut.

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Missio Austria
Mag. Robert Gerstbach-Muck
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
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Tel.: 01/513 77 22-28
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