Kuntzl zu Rückkehrberatung: Strasser soll auf sinnlose Parallelstruktur verzichten

Wien (SK) "Anstatt das Geld für den Aufbau einer sinnlosen Parallelstruktur auszugeben, sollte Innenminister Strasser besser die in der Rückkehrberatung bewährten österreichischen Hilfsorganisationen unterstützen", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl die Tatsache, dass Innenminister Strasser die deutsche Firma European Homecare mit der Rückkehrberatung beauftragte. Die Frage der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme stelle sich heute mehr denn je, verwies Kuntzl auf jüngste Meldungen über die Erfolglosigkeit von European Homecare. ****

Weit dringender wären auch Investitionen in die personelle Ausstattung der Asylinstanzen, um eine Beschleunigung der Verfahren zu erreichen, so Kuntzl am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin hofft, dass Strasser nun einsieht, dass er völlig zu Unrecht und ohne jeden nachvollziehbaren Grund die österreichischen Hilfsorganisationen durch die Einsetzung von European Homecare vor den Kopf gestoßen hat. Strasser sei gut beraten, wieder auf die bewährte Betreuung durch die österreichischen Hilfsorganisationen zurückzugreifen, "denn diese können auf die Erfahrung jahrelanger, sehr professioneller Arbeit verweisen", so Kuntzl abschließend. (Schluss) se

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