Schausberger: Schüssel sagt rasche Hilfe nach Sturmkatastrophe zu

Unternehmen machen mögliche Ansiedlung in Österreich von Wahlergebnis abhängig - große Sorgen vor Rot-Grün

Wien, 19. November 2002 (ÖVP-PD) "Es geht uns darum, dass wir in Wien verlässliche und professionelle Partner haben", sagte der Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger in seiner Funktion als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz heute, Dienstag, bei der Pressekonferenz der ÖVP-Landeshauptleute in Wien. Deshalb sei es wichtig, dass Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel am Wahlsonntag als Kandidat der stärksten Partei den Auftrag zur Regierungsbildung erhalte. Nur dann könnten schwierige Situationen, wie die jüngste Sturmkatastrophe oder die Hochwasserkatastrophe bestmöglich bewältigt werden. ****

"Ich habe auch jetzt die Zusage von Bundeskanzler Schüssel, dass rasch, unbürokratisch, menschlich und effizient geholfen wird", versicherte Schausberger. Das Ausmaß der Schäden in Salzburg sei höher als nach der Hochwasserkatastrophe. Salzburg sei allein von 50 Prozent aller Schäden, in der Höhe von rund 100 Mio Euro, betroffen. Auch Umweltminister Wilhelm Molterer habe zugesagt, wie schon nach der Jahrhunderflut aus dem Katastrophenfonds Hilfe im Verhältnis 60:40 zu leisten.

Sorge äußerte Schausberger angesichts der rot-grünen Wirtschaftspolitik im angrenzenden Deutschland. Nicht nur die Salzburger Unternehmer, "besonders die Arbeitnehmer sehen die Auswirkungen der Wirtschaftspolitik in Deutschland", berichtete der Landeshauptmann über seine Gespräche mit den Menschen bei Betriebsbesichtigungen. Diese Sorge könne man auch in Zahlen festmachen.

So seien die Exporte Salzburger Unternehmen nach Deutschland von 1997 mit damals noch 41,3 Prozent kontinuierlich auf 34,2 Prozent zurückgegangen. Die Sorge vor einer rot-grünen Wirtschaftspolitik auch in Österreich sei bei Unternehmern und Arbeitnehmern, die auf Exporte nach Deutschland angewiesen seien, groß.

Unternehmen in der Größenordnung von Siemens, die angesichts der wirtschaftspolitischen Lage in Deutschland eine teilweise Verlagerung nach Österreich überlegten, würden das Wahlergebnis abwarten, so Schausberger. "Ich denke, dass es eine Katastrophe wäre, wenn gerade in der Mitte Europas eine Wirtschaftspolitik gemacht würde, wie sie sich in Deutschland abzeichnet", schloss der Salzburger Landeshauptmann.

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