Ambrozy: FPÖ und ÖVP gefährden Gesundheitsversorgung des Landes Kärnten

Ablehnung des Landeskrankenanstalten-Nettogebarungsabganges: Gesundheitsreferent befürchtet Verlust von Arbeitsplätzen sowie eine signifikante Verschlechterung der medizinischen Versorgung

Klagenfurt (SP-KTN) - Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy warf FPÖ und ÖVP im Anschluss an die heutige Regierungssitzung vor, diese würden mit der Ablehnung des Landeskrankenanstalten-Nettogebarungsabganges und des Stellenplanes für das Jahr 2003 die Gesundheitsversorgung des Landes gefährden. Laut Ambrozy beträgt der Mehrbedarf der Landeskrankenhäuser im nächsten Jahr rund zehn Millionen Euro.

Wegen der Ablehnung würde den Landesspitälern im kommenden Jahr überhaupt kein Budget zur Verfügung stehen: "Die Konsequenz wäre der Verlust von Arbeitsplätzen in den Krankenanstalten sowie eine signifikante Verschlechterung der medizinischen Versorgung Kärntens", warnt der Gesundheitsreferent: "Eine Frechheit. Für alles ist Geld da, nur für die Kärntner Patienten nicht".

Insbesondere LH Haider hätte bei der Ablehnung des Landeskrankenanstalten-Nettogebarungsabganges eine schäbige Rolle gespielt. Die Begründung für sein "Nein zur Gesundheit" sei nichts als ein Märchen aus 1001-Nacht. Für Ambrozy gibt es zwei Möglichkeiten: "Entweder Haider hat keine Ahnung worüber er spricht oder aber er sagt bewusst die Unwahrheit."

Auch die Ablehnung des Stellenplanes stößt auf massive Kritik Ambrozys: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Landesspitäler arbeiten längst am Limit. Dass FPÖ und ÖVP angesichts dieser Situation her gehen und noch mehr Personal einsparen wollen, wird von mir nicht akzeptiert. Ich bestehe darauf, dass das Personal in unseren Spitälern entlastet und unseren Patienten eine ausgezeichnete Versorgung geboten wird". Gerade bei der Gesundheit den Rotstift ansetzen zu wollen, sei "das Allerletzte", so Ambrozy in Richtung ÖVP und FPÖ: "Das haben sich die Spitalsmitarbeiter nicht verdient". (Schluss)

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