Kuntzl: Schüssel führt bei Abfangjägern Bevölkerung hinters Licht

Wien (SK) Der angebliche Aufschub des Abfangjäger-Kaufes war
nur ein weiterer Trick von Wolfgang Schüssel, mit dem er versuchte, die Österreicherinnen und Österreicher hinters Licht zu führen und dieses für ihn unangenehme Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Denn wenn der Bericht des morgigen "News" den Tatsachen entspricht, wurde trotz der "Aufschubankündigung" Schüssels hinter den Kulissen eifrig weiter am Vertrag für die Gegengeschäfte verhandelt. Hauptziel dieser Verhandlungen scheine zu sein, die ohnehin zweifelhaften Gegengeschäfte zum einen für EADS möglichst unverbindlich zu gestalten und zum anderen möglichst weitgehend jede Kontrolle und Transparenz zu unterbinden. ****

Diese Vorgangsweise zeige zweierlei, betonte Kuntzl. Erstens, dass die Wahl am kommenden Sonntag eine Abstimmung über die Anschaffung von Abfangjägern ist - allen Verschleierungsversuchen Schüssels zum Trotz. Und zweitens, dass Schüssel, so es sich denn ausgehen sollte, in jedem Fall eine Neuauflage von Schwarz-Blau plant. Denn dass eine Anschaffung von Abfangjägern unter einem Bundeskanzler Gusenbauer ausgeschlossen ist, sollte sich schon bis zu ihm durchgesprochen haben, schloss die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, die von Schüssel eine umgehende Stellungnahme zum "News"-Bericht verlangte. (Schluss) ps

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