Winterdienst: Verkehrssicherheit hat Vorrang

So wenig Streumittel wie möglich, so viel wie notwendig

Bregenz (VLK) - Rund 900 Kilometer Autobahn, Schnellstraßen und Landesstraßen sind im kommenden Winter in Vorarlberg zu betreuen. Das Motto für den Winterdienst lautet: So wenig Streumittel wie möglich, so viel wie notwendig. "Jedenfalls hat die Verkehrssicherheit Vorrang vor dem Erhalt eines winterlich weißen Landschaftsbildes", betonte Landesstatthalter Hubert Gorbach heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Wie in den vergangenen Jahren werden die Autobahn- und Schnellstraßenabschnitte rund um die Uhr und ausschließlich mit Salz bestreut. Auf den Landstraßen wird der Winterdienst jeweils von 4.00 bis 22.00 Uhr durchgeführt, auch hier ausschließlich bzw. überwiegend mit Salz. Nur in den Tourismusgebieten Hochmontafon, Arlberg, Warth, Damüls und Brand soll – entsprechend einer Vereinbarung mit den Verantwortlichen in diesen Gemeinden – durch Splittstreuung eine geschlossene Schneefahrbahn erhalten werden, wenn die Verkehrssicherheit gegeben ist, so Gorbach.

Der Straßenbaureferent appellierte auch erneut an alle Autofahrer, im Winter die Routen- und Fahrzeitplanung sowie das Fahrverhalten der Jahreszeit anzupassen: "Es wäre verantwortungslos, das Fahrzeug nicht winterfest zu machen und ohne Winterreifen, Scheibenfrostschutz etc unterwegs zu sein."

In den Lagerhallen und Silos sind rund 4.500 Tonnen Streusalz eingelagert. Mit dieser Menge könnte der ganze Verbrauch des letzten Jahres abgedeckt werden. Für den Winterdienst sind in der heurigen Wintersaison wieder 59 private Frächter im Auftrag der Landesstraßenverwaltung im Einsatz. Insgesamt stehen 157 Fahrzeuge (139 Frächter-Fahrzeuge, 18 Fahrzeuge der Landesstraßenverwaltung) sowie 17 Schneeschleudern (als Anbaugeräte an Lkw oder eigene Schneefräsen) zur Verfügung.

Im vergangenen Winter wurden in Vorarlberg 4.441 Tonnen Salz und 2.468 Tonnen Splitt gestreut. Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen 3,68 Millionen Euro.
(gw/dig) (winter0203.vlk)

BU:
LSth. Gorbach und DI Gerhard Schnitzer (Abt. Straßenbau Feldkirch) informierten über den Winterdienst 2002/2003
Foto: VLK/G. Wirth/dig, 19. November 2002

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