FP-Rambossek ruft zum "Conti-Boykott" auf!

Österreichische Steuerzahler sollen keine Semperitreifen mehr kaufen

Nach dem bereits veröffentlichten Plan von "Continental", auch die noch verbliebenen 300 Semperit-Mitarbeiter auf die Straße zu setzen, erneuerte heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher und Klubobmann-Stv. LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek seinen Aufruf zu einem österreichweiten Boykott aller öffentlichen Institutionen von "Conti-Produkten". "In einer Resolution werden die freiheitlichen Abgeordneten Niederösterreichs alle offiziellen Bundes- und Landesstellen zu einem derartigen Schritt auffordern! Um weiteren Abwanderungen von Firmen in die östlichen "Billiglohnländer" einen Riegel vorzuschieben müsse man dies im Interesse des EU-Wirtschaftsraumes, und natürlich im besonderen Niederösterreichs, fordern, so der FP-Mandatar.****

"Während Conti im rumänischen Temesvar ein neues Werk um sechs Millionen Euro gebaut hat, in dem 150 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, wurden ab August in Traiskirchen 1.000 Mitarbeiter ihre Job los!", kritisiert Rambossek. Und solange Brüssel diesem "arbeitsplatzvernichtenden Treiben" völlig tatenlos zusieht, werden noch viele westliche Firmen diesem für die arbeitenden Menschen in der Union verheerendem Beispiel folgen. "Nachdem der deutsche Konzern für sein Standortversprechen seinerzeit weit über 1 Milliarde Schilling Förderung von der Republik Österreich - also von allen Steuerzahlern!" - kassiert hat, wäre ein Boykott durch alle Österreicher nur recht und billig!", schloß Rambossek.

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