Fischer enttäuscht, dass Käthe-Leichter-Preis-Vergabe gestoppt wird

Wien (SK) Sehr besorgt und enttäuscht zeigte sich Nationalratspräsident Heinz Fischer über die Tatsache, dass Sozialminister Haupt die diesjährige Vergabe des renommierten Käthe-Leichter-Preises bisher gestoppt habe. "Bei Käthe Leichter, die bekanntlich in einem Konzentrationslager der Nationalsozialisten umgebracht wurde, handelt es sich um eines der prominentesten Opfer des NS-Regimes. Ihr Mann Otto Leichter und ihre Söhne Franz und Henry Leichter konnten in die USA flüchten und haben zu Österreich trotz des tragischen Schicksals ihrer Mutter stets gute Beziehungen unterhalten", so Fischer Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die Stornierung des Käthe-Leichter-Preises sei auch eine grobe Brüskierung der beiden überlebenden Söhne und stoße bei den meisten Mitgliedern des Österreichischen Nationalfonds für die Opfer des Nationalsozialismus auf Unverständnis und Besorgnis.

"Ich betrachte es als eine Selbstverständlichkeit, dass eine neue österreichische Bundesregierung diese Brüskierung von Käthe Leichter, einer österreichischen Patriotin, die im Konzentrationslager umgebracht wurde, korrigiert und den Käthe-Leichter-Preis wieder verleiht, schloss Fischer. (Schluss) cs/mm

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