AKNÖ-Präsident Staudinger unterstützt Forderung nach Ausdehnung der Semperit-Arbeitsstiftung über das Jahr 2005

Verlust von weiteren 330 Arbeitsplätzen durch Schließung des Reifenmischwerkes

Wien (AKNÖ) – "Ein sinnvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument" meinte der Präsident der AKNÖ, Josef Staudinger, zu einer ersten Bilanz der Semperit Arbeitsstiftung. Trotz alledem dürfe nicht vergessen werden, dass mit der Schließung des Werkes im Sommer des heurigen Jahres 913 Menschen den Arbeitsplatz verloren haben. 409 ehemalige "Semperitler" haben sich für einen Eintritt in die Stiftung entschieden, davon befinden sich 150 in einer Ausbildung. 50 hochqualifizierte Fachkräfte haben wieder einen Arbeitsplatz gefunden. Der AKNÖ-Chef unterstützt daher auch die Forderung des Betriebsrates, Alfred Artmäuer, die Stiftung über das Jahr 2005 auszudehnen: "Es ist leider zu erwarten, dass der Mutterkonzern Continental das Reifenmischwerk trotz eines ernstzunehmenden Angebotes plangemäß bis 2005 schließen wird. Damit sind weitere 330 Menschen vom Verlust ihres Arbeitsplatzes betroffen, und könnten auch nicht mehr in die Stiftung eintreten, da diese 2005 ausläuft. Auch für diese Mitarbeiter muss die Chance auf die Qualifizierungsmaßnahmen gewahrt bleiben."****

Betroffen zeigte sich Staudinger einmal mehr über die starre Haltung des Continental-Konzernes: "Es gab ein ernstzunehmendes Angebot, das Reifenmischwerk zu kaufen und weiterzuführen. Conti hat abgelehnt und damit weitere 330 Menschen der Arbeitslosigkeit preisgegeben." Präsident Staudinger sieht in der geplanten Rettungsmaßnahme von Bürgermeister LR Fritz Knotzer und dem ehemaligen Finanzminister Dr. Androsch einen Hoffnungsschimmer für die krisengeschüttelte Region "wenn es gelingt, das Firmengelände anzukaufen und wiederzubeleben." (Schluss)

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