- 18.11.2002, 17:31:10
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Land fördert nachhaltiges Wirtschaften
Bisher mehr als 8,7 Millionen Euro für Förderungen von Entwicklungsprojekten zur Verfügung gestellt
Feldkirch (VLK) - Entwicklungszusammenarbeit ist seit mehr
als 40 Jahren Bestandteil der Vorarlberger Landespolitik.
"Mit Hilfe von Vorarlberger Organisationen und
Einrichtungen haben wir zur Realisierung von fast 700
Projekten in Südamerika, Afrika oder Asien beigetragen, die
unzähligen Menschen eine Verbesserung ihrer Lebensumstände
gebracht haben", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber
heute, Montag, anlässlich der "Fair Trade Fiesta" im
Feldkircher Montfortsaal. ****
"Wenn man die letzten 40 Jahre entwicklungspolitischer
Tätigkeit des Landes zusammenfasst, so kommen wir auf die
stolze Summe von mehr als 8,7 Millionen Euro, die wir für
Förderungen von Entwicklungsprojekten zur Verfügung stellen
konnten", informierte der Landeshauptmann. Dazu gehören
Projekte im Bereich von Land- und Forstwirtschaft,
wasserwirtschaftliche Projekte, die Förderung von Erziehung
und Ausbildung, die Verbesserung medizinischer
Basisversorgung oder die Ausweitung von Gesundheitsdiensten
und Impfprogrammen. "Aber auch spezielle Förderprojekte für
Frauen, Behinderte und Jugendliche werden von uns
finanziert" (Sausgruber).
"Fair Trade"
Der Verkauf fair gehandelter Produkte zu fairen Preisen
ist neben Projektförderungen sicherlich einer der
effizientesten Wege in der Entwicklungszusammenarbeit.
Sausgruber: "Durch den Abbau von Einfuhrbeschränkungen,
durch die Bezahlung fairer Preise direkt an die Produzenten
und durch einen fixen, verlässlichen Absatzmarkt lassen
sich viele grundlegende Probleme in Entwicklungsländern
lösen, vielen Familien könnten sich selbst ein
menschenwürdiges Leben finanzieren". Um eine nachhaltige
Verbesserung der Menschen in Entwicklungsländern
herbeiführen zu können werde es gleichzeitig aber auch zu
einem weltweiten Schuldenerlass für Entwicklungsländer, wie
er seit Jahren gefordert wird, kommen müssen.
Partner in Vorarlberg
Mehrere Vorarlberger Unternehmen setzen die Idee des
fairen Handels bereits um und tragen damit zu einem
nachhaltigen und umweltverträglichen Wirtschaften und einer
direkten Förderung von Entwicklungsländern bei. Sausgruber
abschließend: "Wir alle sind aufgerufen, mit dem Kauf
dieser Produkte einen fairen Beitrag zur Förderung von
Menschen in Entwicklungsländern zu leisten".
(tm/dig,nvl)
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