Rindertuberkulose: Positiver Test in Kontaktbetrieb

Weitere Analysen sofort eingeleitet

Bregenz (VLK) - Im Fall der Rindertuberkulose in Reuthe
haben die Veterinärbehörden Nachforschungen und Erhebungen
nicht nur bezüglich der Einschleppung sondern auch in
Richtung möglicher weiterer Ausbreitung getätigt. So wurden
in den elf Kontaktbetriebe der Alpe, auf der das erkrankte
Tier gesömmert wurde, insgesamt 150 Rinder untersucht. Laut Landesveterinär Erik Schmid hat es dabei einen weiteren
positiven Test gegeben. ****

Wie heute, Montag, bekannt wurde, hat der Intrakutantest
in einem solchen Kontaktbetrieb bei einer Kuh ein
positives, bei einer anderen ein fragliches Ergebnis
gebracht. Der Betrieb wurde sofort gesperrt, die
Schlachtung beider Tiere angeordnet. Analog der für den
ersten Betrieb bestehenden Weisung des Gesundheitsministers
wurde auch für diesen Kontaktbetrieb die Milchlieferung und
der Viehverkehr sofort gesperrt. Noch heute werden von
allen Tieren des Bestandes Blut- und Milchproben genommen
und an das Referenzlabor in Mödling gesandt. Ebenso werden
von den zu schlachtenden Tieren Organproben zur endgültigen Verifizierung der Diagnose eingeschickt.

Das Referenzlabor in Mödling hat die endgültigen Befunde
für den Betrieb in Reuthe für kommenden Mittwoch oder
Donnerstag zugesagt.
(so/gw,nvl)

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