Spindelegger: Fischer-Vorwurf an Ferrero-Waldner an Realität vorbei

Es ging um Kritik an Balkan-Politik von Wolfgang Petritsch und um nichts anderes

Wien, 18. November 2002 (ÖVP-PK) "Wolfgang Petritsch hat am Balkan nicht nur positiv gewirkt, wie uns das die Sozialisten weismachen wollen. Das Lob von der internationalen Gemeinschaft ist die eine Seite, aber die Kritik vieler Betroffener vor Ort an seiner Amtsführung ist die andere Seite, und diese Kritik ist in kroatischen und bosnischen Zeitungen nachzulesen" sagte heute, Montag der außenpolitische Sprecher der ÖVP Abg. z. NR Dr. Michael Spindelegger in Reaktion auf die Aussagen von NR-Präsident Heinz Fischer.

"Eine Politik, wie sie Petritsch aus der Sicht vieler Betroffener am Balkan betrieben hat, kann keine Grundlage für eine gute Außenpolitik sein, die nicht bestimmte Volksgruppen gegenüber anderen benachteiligen darf". Eine österreichische Außenpolitik nach dem Modell der Balkan-Politik von Wolfgang Petritsch, "liegt daher nicht im Interesse unseres Landes".

"Außenministerin Benita Ferrero-Waldner hat genau vor einer solchen 'Balkanisierung der österreichischen Außenpolitik' nach dem Modell Petritsch gewarnt". Der Begriff sei also auf die Balkan-Politik von Petritsch gemünzt gewesen, so Spindelegger, für den schon aus dieser Kritik an der Politik von Petritsch klar ist, "dass die Außenministerin sich gegen jede einseitige, verkürzende oder herabwürdigende Annäherung in diesem Zusammenhang stellt", schloss Spindelegger.

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