Gesamtprojekt Otto-Wagner-Spital abgeschlossen

Neuer Standort für Maria-Theresien-Schlössel in Betrieb

Wien (OTS) - Mit der Übersiedlung des Neurologischen Zentrums -Rothschildstiftung - Maria-Theresien-Schlössel und der 2. Abteilung des Geriatrischen Zentrums des Otto-Wagner-Spitals konnte nun das Gesamtprojekt Otto-Wagner-Spital - das im Jahr 1996 startete -abgeschlossen werden. Am Montag eröffneten Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker und Prim. Dr. Ludwig Kaspar, Direktor der KAV-Teilunternehmung Krankenanstalten und Pflegeheime, die vier generalsanierten Pavillons, die ab sofort das Maria-Theresien-Schlössel und einen Teil der Geriatrie beherbergen. In die Renovierung und Ausstattung der Pavillons investierte der KAV insgesamt 24, 8 Millionen Euro.****

Anfahrtswege und lange Wartezeiten bei Untersuchungen entfallen

Dank der Übersiedlung des Maria-Theresien-Schlössels von seinem bisherigen Standort im 19. Bezirk ins Otto-Wagner-Spital ist es nun möglich, das gesamte Spektrum der Neurologie von der Versorgung akuter Schlaganfälle bis hin zur stationären und teilstationären neurologischen Rehabilitation abzudecken. Mithilfe der Infrastruktur eines modernen Schwerpunktkrankenhauses können viele Untersuchungen (Röntgen, Computertomographie, etc.) ohne lange Wartezeiten durchgeführt werden. Auch fallen die vormals oft langen Anfahrtswege zu den diversen Einrichtungen anderer Häuser weg.

27 Betten zusätzlich für Maria-Theresien-Schlössel

Für Patienten, die einer besonderen Überwachung bedürfen, stehen fünf Risikozimmer, davon eines für akute Schlaganfälle und zwei für Komarehabilitation, zur Verfügung. Jeder der drei Pavillons, die jetzt im Otto-Wagner-Spital das Neurologische Zentrum beherbergen, bietet ausreichend Räumlichkeiten für die neurologische Frührehabilitation, wie beispielsweise Bewegungs- und Ergotherapie oder Logopädie, Hydro- und Musiktherapie. In der Neuropsychologischen Tagesklinik werden grundsätzlich Patienten mit den gleichen Beschwerden wie auf der Station für Verhaltensneurologie behandelt, allerdings nur teilstationär. Spezielle Aufgabe der Klinik ist es, die Patienten aus der stationären Behandlung sukzessive auf das Leben in Familie und Beruf vorzubereiten.

Insgesamt umfasst das "neue" Maria-Theresien-Schlössel fünfzehn Therapieplätze in der Tagesklinik, davon vier Betten zur akuten Schlaganfallbehandlung (Stroke Unit), und konnte um 27 Betten und vier Therapieplätze erweitert werden. In die Übersiedlung des Maria-Theresien-Schlössels in die Pavillons 3, 5 und 11 im Otto-Wagner-Spital flossen rund 19, 2 Millionen Euro an Bau- und Einrichtungskosten.

Garten- und Dachgeschoss als "Therapiezentrum"

Eine architektonische Meisterleistung gelang den Gestaltern des Pavillons 9, der die 2. Geriatrische Abteilung beherbergt. In den beiden Hauptgeschossen befinden sich zwei geriatrische Stationen. Das Garten- und das Dachgeschoss werden therapeutisch genützt. Der Gebäudeeingang wurde durch eine Stahl-Glaskonstruktion ergänzt, wodurch eine kleine Halle geschaffen werden konnte, die einen Zugang zur Stiege und zum - für viele Patienten nötigen Lift - ermöglicht. Die Gangbereiche sind an der Nordseite angebracht und werden auf natürliche Weise belüftet und belichtet. Nach Süden angeordnet sind sämtliche Patientenzimmer, die in Vier- und Zweibettzimmern auf den modernsten Standard ausgerichtet sind. Jedes Patientenzimmer verfügt über behindertengerechte Sanitäreinrichtungen.

Der Therapiebereich im Gartengeschoss kann gemeinsam mit der großzügigen Halle des Durchgangs als zusammenhängende Raumgruppe gesehen werden und ermöglicht im Sommer Veranstaltungen mit Gartenbenützung. Die direkte Verbindung zum Garten bringt die Möglichkeit, ohne großen Aufwand viele Behandlungen im Freien durchzuführen. In das Projekt des Architektenduos Runser und Prantl investierte der KAV 5,6 Millionen Euro.

(Schluss) bw/gn

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