Telekom Austria fordert Mitbewerber auf, missbräuchliche Verwendung von gemieteten Übertragungswegen abzustellen

Mitbewerber nutzen Mietleitungen vereinbarungswidrig - Gefährdung des öffentlichen Telekommunikationsnetzes - bei Nichteinhaltung der Standards: Leistungssperre

Wien (OTS) - Techniker von Telekom Austria mussten feststellen,
dass Mitbewerber der Telekom Austria Mietleitungen, sogenannte S0 Verbindungen, missbräuchlich verwenden. S0 Verbindungen sind Mietleitungen, an die der Vertragspartner bestimmte Übertragungs-systeme anschalten kann. In letzter Zeit wurde jedoch gehäuft festgestellt, dass Mitbewerber andere, in der Regel höherbitratige Übertragungssysteme, als vereinbart anwenden. Die zulässige Nettoübertragungsrate für vertraglich vereinbarte Systeme beträgt 144 kbit/s und die zulässige Bruttoübertragungsrate 192 kbit/s. Die technischen Eigenschaften der Übertragungssysteme, die für S0-Leitungen verwendet werden dürfen, sind in einschlägigen technischen Normen (ETSI-Standard) eindeutig festgelegt.

Der Einsatz von Übertragungssystemen, die nicht der ETSI-Norm entsprechen, ist vereinbarungswidrig und könnte zu einer Gefährdung des öffentlichen Tele-kommunikationsnetzes führen. Vereinbarungswidrig eingesetzte Übertragungssysteme können in einem Störfall andere bereits im Betrieb befindliche Übertragungssysteme beeinflussen und von den Technikern der Telekom Austria können diese Störungen nicht eindeutig lokalisiert und behoben werden.

Telekom Austria wird gegen diese vereinbarungswidrige Verwendung von S0-Verbindungen vorgehen und hat in einem ersten Schritt die betreffenden Mitbewerber per Einschreiben darüber informiert. Sollten sich die Vertragspartner nicht an die Einhaltung der vereinbarten Standards halten, wird Telekom Austria die Leistungen sperren.

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